Der König, der sich weigerte zu sterben [Roman & Fakten]

Anunnaki, Gilgamesch und die Suche nach Unsterblichkeit


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Auch erhältlich als E-Book: (Externer Link)

EPUB-Format

Art.Nr.: A47207
Autor:  Zecharia  Sitchin
Zecharia Sitchin
Umfang: 336 Seiten
Einband: Hardcover mit Leseband
Coverdownload: Hier klicken zum Herunterladen

Die wahre Geschichte Gilgameschs –
seine Auseinandersetzung mit den Anunnaki!

Das Britische Museum in London. Bei einer Gilgamesch-Ausstellung begegnet Astra einem gutaussehenden Fremden, der Geheimnisse über sie kennt, die eigentlich niemand kennen kann. Er offenbart sich ihr als Verkörperung Gilgameschs, des Königs von Uruk im alten Sumer. Mit ihrer Hilfe will er endlich das ewige Leben erlangen, das Ischtar ihm so lange verwehrt hat – denn Astra ist Ischtars Nachfahrin. Heilige Sex-Rituale versetzen die beiden in das alte Sumer, wo Gilgamesch seine Suche nach Unsterblichkeit wieder aufnehmen kann ...

Zecharia Sitchin erweckt in diesem Roman, der randvoll ist mit historischem Wissen, die Schlüsselelemente seiner Sachbücher zum Leben und stellt das Gilgamesch-Epos in den Kontext seiner revolutionären Entdeckungen. Sein letztes Werk, im Nachlass entdeckt, ist so kenntnisreich in Bezug auf die sumerische Kultur wie enthüllend, was die wahren Beweggründe der außerirdischen Anunnaki betrifft, die unsere Zivilisation und sogar die Spezies Mensch begründeten.

Im Anhang ergänzt durch neue Fakten über den Sumerer-König.

Zecharia Sitchin (1920-2010) wurde im heutigen Aserbaidschan geboren und wuchs in Palästina auf. Nach einem Studium an der London School of Economics and Political Science war er viele Jahre lang einer der führenden Journalisten Israels. Seine Forschungen und Übersetzungen der sumerischen Tontafeln, in zahlreichen Bestsellern dokumentiert, brachten atemberaubende neue Erkenntnisse über die Geschichte der Menschheit und des Planeten Erde.

Der größte Anunnaki-Forscher mit seinem letzten Werk.
Erstmals auf Deutsch.

Hier stellt Sitchin das Gilgmesch-Epos in den Kontext seiner bedeutenden Forschungen über die Anunnaki, die unsere DNA manipulierten, im Anhang ergänzt durch neue Fakten über den berühmten Sumerer-König.

IN DER GEGENWART
Eli kehrte zu seinem Sessel neben der Tischlampe zurück. In dem bläulichen Licht, an das sich Astra inzwischen gewöhnt hatte, tauchte der helle Schein der Lampe ihn in ein gespenstisches Glühen.
»Die Ereignisse, die uns betreffen, liegen weit zurück«, setzte Eli langsam an, »und ihre Wurzeln sind umhüllt von der dunkelsten Vergangenheit …« Er nahm die Bibel und hob sie hoch. »Die Anfänge sind hier aufgezeichnet, doch sie gewähren uns nur einen flüchtigen Blick. Die Bibel bildet den Zugang, und die Erzählungen aus grauer Vorzeit, die man Mythologie nennt, sind der Korridor. Und die Schatzkammer sind die sumerischen Erzählungen prähistorischer Zeiten, bei denen es sich in Wahrheit um die Chroniken der Erde handelt.«
»Wie die Geschichte von Gilgamesch?«, warf Astra ein.
»Aus viel weiter zurückliegender Zeit. Aber die Geschichte Gilgameschs ist zutreffender, als Ihnen vielleicht bewusst ist. Zunächst haben wir da Gilgamesch selbst. Er forderte das Recht auf Unsterblichkeit ein, weil er zu zwei Dritteln göttlich war. Seine Mutter Ninsun war eine Göttin, sein Vater stammte von dem Gott Schamasch ab. Dann gab es da noch den Helden der Sintflut, der in der Bibel Noah und in den sumerischen Texten Ziusudra genannt wird. Gilgamesch machte sich auf die Suche nach ihm, weil die Götter Ziusudra ewiges Leben gewährt hatten. In der Bibel wird Noah als von reiner Abstammung beschrieben. Die sumerischen Chroniken sind genauer. Sie verraten uns, dass Ziusudras Vater der Sohn eines Gottes war, und zwar des bereits genannten Schamasch.«
»Abstammung von den Göttern, ein göttliches Gen – ist das das Geheimnis ewigen Lebens?«, fragte Astra.
»Abstammung, Vererbung, göttliche Ursprünge, ein bestimmtes Gen … Nennen Sie es, wie Sie wollen.«
»Und einige Sterbliche tragen es in sich, weil sie von den Nachkommen der Götter abstammen?« Während Astra redete, rutschte sie unbehaglich auf ihrem Sessel herum. »Und was stützt die Behauptung der Sumerer, dass die sogenannten Götter Mischehen mit Menschen eingingen?«
»Die Bibel!« Eli wedelte mit dem Buch. »Ich glaube jedes Wort, das darin steht. Buchstäblich … Hier, im 1. Buch Mose, wo die Situation auf der Erde vor der Sintflut beschrieben wird, heißt es:

Als aber die Menschen sich zu mehren begannen auf Erden
und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Gottessöhne,
wie schön die Töchter der Menschen waren, und nahmen
sich zu Frauen, welche sie wollten. (…)
Zu der Zeit und auch später noch, als die Nefilim zu den
Töchtern der Menschen gingen und sie ihnen Kinder
gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die
Helden der Vorzeit, die hochberühmten.

Er legte die Bibel zur Seite. »Da haben Sie es«, meinte er. »In dem Vers, der üblicherweise mit ›Gottessöhne‹ übersetzt wird, habe ich die hebräische Bezeichnung Nefilim vorgelesen. Sie bedeutet ›Jene, die herabgekommen waren aus dem Himmel auf die Erde‹. Sie waren die Söhne der Götter und heirateten Menschenfrauen. Ihre Nachkommen waren die Helden der Vorzeit – und sie verfügten über das Privileg des ewigen Lebens!«

IM ALTEN SUMER
»Die Legenden«, entgegnete Gilgamesch, »erzählen von einem Goldenen Zeitalter, in dem alles begonnen hat. War dem nicht so?«
Ninsun presste ihren Kopf an seine Brust. »Tatsächlich besiedelten die Anunnaki vor Urzeiten wegen des Goldes die Erde. Nibiru verlor seine Atmosphäre, seine Luft, und unsere Wissenschaftler schützen sie mit schwebenden Goldpartikeln. Ein großes Projekt wurde in Gang gesetzt. Auf der Erde wurde Gold gewonnen und dann auf Plattformen in der Erdumlaufbahn geschickt, von wo aus es regelmäßig mit Raumschiffen nach Nibiru transportiert wurde. Mit der Zeit erwies sich die Schinderei als unerträglich – die Anunnaki, die in den Minen arbeiteten, meuterten. Und so wurde der Mensch erschaffen, als primitiver Arbeiter. Meine Mutter und der Herr Enki haben ihn gestaltet …«
Gedankenverloren hielt sie inne. »Dann wurden die Menschen immer zahlreicher, und die Anunnaki begannen, sich Menschentöchter zur Frau zu nehmen. Und als die Sintflut die Erde zu überfluten drohte, beschloss Enlil, dass wir Anunnaki uns in unseren Raumschiffen retten und die Menschheit dem Niedergang überlassen sollten. Als die Wasser wieder zurückgingen und die Anunnaki auf der Erde landen konnten, war alles, das es zuvor gegeben hatte, überschwemmt. Ein neuer Weltraumflughafen musste errichtet werden, diesmal in dem Land namens Tilmun. Ein neues Kontrollzentrum ersetzte das in Nippur. Dann kam es zu Konkurrenzkämpfen, die zu Kriegen führten, und die Erde musste aufgeteilt werden. Und nun hast du alles in Aufruhr versetzt, indem du mit Enkidu den Himmelsstier erlegt hast!«
»Deine Worte sind mir ein Rätsel«, bekannte Gilgamesch.
»Der große Zyklus, den die Erde um die Sonne macht, ist in zwölf Zeitalter unterteilt«, erklärte Ninsun. »Jedes ist zu Ehren eines großen Anunnaki benannt worden. Der Himmelsstier, ein Geschenk Anus an Enlil, symbolisiert das Zeitalter Enlils. Da er erlegt wurde, steht nun ein Aufruhr bevor. Enlils Ära wurde der Todesstoß versetzt.«
»Aber das kann nicht sein!«, rief Gilgamesch aus. »Der Herr Enlil wird für immer herrschen!«
»Die Würfel sind gefallen«, sagte Ninsun. »Du warst ein Handlanger des Schicksals, Gilgamesch. Das Zeitalter Enlils wird einem neuen weichen, und das Omen weist auf Gewalt und Tod hin. Doch wessen Zeitalter soll folgen? Mit deiner Suche nach dem ewigen Leben hast du unter den Göttern Unsicherheit und Besorgnis gesät, Gilgamesch. Deine Taten haben sich mit den Angelegenheiten der Götter verwoben.«

ANHANG – NEUES HISTORISCHES WISSEN
Die sumerische Sage vom ersten Menschen, der nach Unsterblichkeit strebte, handelt von einem Herrscher, der vor langer Zeit seinen göttlichen Vater bat, ihm Zugang zum »Land des Lebens« zu gewähren. Über diesen ungewöhnlichen Herrscher wurden in grauer Vorzeit Epen verfasst:

Geheime Dinge hat er gesehen,
was dem Menschen verborgen ist, fand er heraus;
Er brachte selbst Kunde
aus der Zeit vor der Sintflut.
Auch in die Ferne reiste er
mühselig und unter Schwierigkeiten.
Er kehrte wieder, und in eine Steinsäule
meißelte er die Geschichte all seiner Mühen.

Von dieser alten sumerischen Sage sind knapp zweihundert Zeilen erhalten geblieben. Wir kennen sie jedoch aus Übersetzungen in die Sprachen der Völker, die im Nahen Osten den Sumerern folgten. Und die Tontafeln, auf denen die späteren Fassungen verzeichnet sind, haben es den Forschern ermöglicht, die Geschichte zu rekonstruieren.
Die Grundlage unseres Wissens bilden zwölf Tafeln, die aus Assurbanipals Bibliothek in Ninive stammen. Als Erster berichtet darüber George Smith, dem die Aufgabe oblag, die Zehntausende von Tafeln und Bruchstücken zu katalogisieren, die aus Mesopotamien zum Britischen Museum in London gelangt waren. Eines Tages fiel ihm ein fragmentarischer Text ins Auge, der von der Sintflut zu handeln schien.
Es war kein Irrtum möglich: Der Keilschrifttext aus Assyrien erzählte von einem König, der den Überlebenden der Sintflut aufsuchte und von ihm selbst eine Schilderung des Ereignisses vernahm!

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