Seelengeflüster [empfohlen von Galsan Tschinag]

Betörend schöne Lebensweisheiten


29,95 €

inkl. 7 % MwSt. zzgl. evtl. Versandkosten

Art.Nr.: A47029
Autor:  Karin  Tag
Karin Tag
Zusätzliche Infos: Veloursrücken, Vor- und Nachsatz silbern, das perfekte Geschenkbuch!
Umfang: 280 Seiten, durchgehend farbig
Einband: Hardcover mit Leseband
Coverdownload: Link zum Herunterladen

Mit Samtrücken ausgestattetes Geschenkbuch – empfohlen von Literaturpreisträger Galsan Tschinag, mit Vorworten von Mode-Zar Harald Glööckler und König Bansah von Ghana.

»Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und hoffe, dass dieses  Buch voll wunderschöner Poeme von nun an einen festen Platz in Ihrem Herzen haben wird. So wie ein Schutzengel.«
                                                             Aus dem Vorwort von Harald Glööckler

»In diesem Gedichtband finden die Menschen eindrückliche Worte, die Völker verbinden und große Gefühle in Bildern ausdrücken. Als König von Hohoe Ghana freue ich mich, darin lesen zu können.«
                                                             Seine Majestät Togbui Céphas Bansah

»Habe deine Gedichte nun recht sorgfältig zu Ende gelesen. Deine Sprache , wie deine Wahrnehmung auch, gefällt mir. Da sind starke Ausdrücke, sprachlich vor allem und ebenso gefühlsmäßig.«
                                                             Galsan Tschinag, Stammesoberhaupt der Tuwiner
                                                             und Literaturpreisträger, an Karin Tag

INHALT

Vorwort von Harald Glööckler
Vorwort von König Bansah

Der Felsenriese o Adler o Engel o Liebesnacht o Der Wassertropfen o Die Fee im Wald o Die Mondin o Häuptling der Steppe vom Nordhang des Altai o Gewitterstimmung o Trauer der Kriegsmutter o Unschuldiger Jäger o Zwergenkönig o Nacht der Einhörner o Das Mädchen im Rosengarten o Lächeln o Winterzauber o Elfentanz o Wolfsbruder o Mayapriester o Musik o Apus der Anden o Das Herz der Erde o Steintanz o Ring der Steine o Vulkan o Der älteste Baum der Erde o Nachtgeschichten (Großmutter erzählt) o Vision des weißen Bären o Lerche o Nachtigall o Die Geliebte o Abendflüstern (Geisterstunde) o Der Delfin o Walgesänge o Die Eule o Die Rose o Tempel o Freundschaft o Kindheit o Die Liebende o Der Narr o Der Muezzin o Kriegsrat o Die Hitze der Erde o Die Plejaden o Der Yogi o Der Himalaya o Wolfshund o Falsche Freunde o Der Drache o Regenbogen o Das Grab des Königs o Indio o Geburt o Tod o Sonne o Tsunami o Erdbeben o Amazonas o Arktis o Gezeiten o Frühling o Sommer o Herbst o Ewiges Leben o Dank o Die Autorin

VORWORT VON HARALD GLÖÖCKLER

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Karin Tag und ich kennen uns durch ein gemeinsames Projekt für die Guaraní, einem indigenen Volk in Südamerika. Uns verbindet unser Engagement: Frau Tag engagiert sich mit Herzblut im Umweltschutz, auf ethnisch-politischer Ebene für die Völkerverständigung, und sie unterstützt die Gründung von Schulen und Bildungszentren, wofür sie mein höchstes Ansehen hat. Doch nicht nur unser Engagement verbindet uns, wir sind beide auch feingeistige Menschen, die an die Kraft der Poesie und der Spiritualität glauben.
Es ist für mich eine besondere Ehre, dass mir Karin Tag in ihrem Gedichtband den Platz für das Vorwort einräumt. Bevor Sie, liebe Leserinnen und Leser, nun in die 66 poetischen Erzählungen von Karin Tag eintauchen, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen etwas Persönliches zu schreiben, etwas von Herzen, was Ihnen positive Kraft schenkt.
Spiritualität steht für mich nicht über allem, dennoch hat sie einen hohen Stellenwert in meinem Leben. Glaube ist für mich wie ein Wundermittel. Nicht unbedingt der Glaube an den Gott einer bestimmten Religion. Aber der Glaube an das Gute und an eine höhere Bestimmung.
Ich bin mir sicher, dass wir alle von einer höheren Macht beschützt werden. Wir haben alle unsere Schutzengel, und wir brauchen sie auch dringend für unser Glück. Wenn wir keine Schutzengel hätten, dann wären wir alle längst verloren, glauben Sie mir. Schutzengel helfen uns, Ruhe und inneren Frieden zu finden. Die Präsenz der Schutzengel zeichnet sich durch Wohlgefühl, Sicherheit, Trost, Annahme, Liebe, Kraft und Stärke aus. Sie helfen uns loszulassen, nehmen uns Kummer, Sorgen und Ängste. Man muss nur daran glauben.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen und hoffe, dass dieses Buch voll wunderschöner Poeme von nun an einen festen Platz in Ihrem Herzen haben wird. So wie ein Schutzengel.
Ihr Harald Glööckler

ENGEL

Lichtgebunden, flüchtig, neblig licht und hell
sind sie im Erscheinen zart und schön.
Wandelbar in Form und Farben,
bisweilen sogar gleißend goldig.

Schwebend, leicht und ungebunden,
fern der Welt und doch so nah,
leben sie den bunten Schein,
strahlen übermächtig freundlich in die Herzen.

In der tiefsten Not der Menschen
legen sie sehr wohl bedacht
die Liebe und die Gottesgnade
auf den Weg des Lebens.

Zärtlich, liebend und voll Leuchten
wärmen sie der Menschen Seele.
Tragen Not, Kummer und auch Schmerz
in geführter Art zum Trost.

Tanzend, schwingend in Ton und Licht
vibrieren sie durchs Universum.
Wissend, teilend voller Frieden
verharren sie in Gottes Willen.

Lieblich schön und ganz im Klang
singen sie zur Freud der Menschen.
Niemals klagend, immer freundlich
tragen sie der Welten Last.

Schaffen Freude, Licht und Liebeszauber
in gottesnaher Einfachheit.
Manifestieren bunte Farbenträume,
erlösen Macht und Gier.

In jedem Wesen zünden sie das Licht,
halten hoch den Gottestempel.
Helfend, liebend bis auf ewig
sind sie eins mit allem Sein.

Schau auf Dich und Deinen Weg,
bescheiden, ehrlich und besinnlich.
Sieh, wie wunderbar und ewig lieb
die Engel Dich getragen haben.

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DIE MONDIN

Ewig süß und bitter rein getragen von Gedanken
das Mädchen, in Mondlicht gekleidet,
erhebt die Stimme, süßem Mund entlockt,
sich entsinnend der Sonne leuchtendem Zauber.

Sternentanz und Lichtermeer am Himmel
bereiten ihrem Lied den äeonenweiten Raum.
Flirrend, wimmernd, bisweilen jubilierend
sie eingedenk des Liebsten singt.

Berauscht von Freude, Schmerz und Herzgezauber
sie verzweifelt inniglich der Sonne Kraft erinnert,
jenem Glanz des brennend beglückten Sonnenstrahles,
der das Mädchen von der Nacht befreit.

Nun irrt sie im Nebel des Morgens und des Abends,
um im verzücktem Gesang ihm nachzueilen.
Ein verwunschener Zauber treibt sie voran,
das Firmament des Angebeteten zu teilen.

So eilt sie in tiefer Hingabe, kreisend um die Erde,
den Liebsten nur noch einmal zu betrachten.
Erfreut sich an den wenigen heiligen Augenblicken,
da entrückt von dieser Welt die Sonne vor ihr schwindet.

Die Mondin, lebendig durch das Licht jenes Geliebten,
welchem sie nacheilt bis in unendliche Zeiten,
bewegt im Liebesrausch der Ozeane Wogen,
peitscht in aufgeregter Hast die Wellen der Meere.

In ihrer Liebe Einfachheit ist sie erhaben,
bewirkt, dass glitzernd und belebt
die Wälder in ihrem Glanze träumen
von Begierde und ewig betörtem Raunen.

Das größte Opfer für die Liebe dieses Universums
trägt Fräulein Mond am Himmel täglich aus.
Lebt im Zauber ihres Eifers, glänzend schön,
um der Sonne hellem Leuchten zu gehören.

Bald ist sie gemagert, gefüllt und manchmal nichtig,
bemüht, ihren Tanz meisterlich zu vollenden,
bis sie endlich in Milliarden von Planetenjahren
erlöst verschmelzen wird im Tod ihres Geliebten.

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HÄUPTLING DER STEPPE VOM NORDHANG DES ALTAI

Silbrig glänzend wie der Staub der Sterne,
umkränzt mit Stolz und ehrenvollem Sinnen,
weht sein Haar im Wind der Steppe.

Die ebene Stirn mit stolzem Blick erhoben,
das Haupt voll besonnener Würde getragen,
schreitet er in königlich erhabenem Gang.

Die Augen leuchtend, wach und weise,
zum Himmel aufgerichtet ist sein wissender Blick,
zugleich in Freud und Leid belebt.

Reif und ewig jugendlich betagt
blüht sein Wesen in bitterer Freude,
in gewärtigem Schmerz und brennender Leidenschaft.

Das Herz gefüllt mit der Erinnerung ans Leben,
angereichert mit der Würze der Jugendhaftigkeit,
ist er in Weisheit unermesslich reich gewachsen.

Von Schönheit und Mut ist sein Handeln,
in Hoffnung und ehrenvolle Wahrheit gekleidet,
seinem Volk der Steppe lebt er in ewiger Treue nah.

Von den Ahnen voll Anerkennung betrachtet,
aus dem Reich der Krieger der Vergangenheit gewürdigt,
ist sein Name in die Chronik der Häuptlinge gemeißelt.

Ewige Jugend ist seiner Seele gegeben,
die Anmut der Liebe in seinen Gesang gewoben,
fließen Worte aus der anderen Welt durch seinen Geist.

In Liedern wird der Himmel ihn einst besingen,
als ewig jung und knabenhaft gesellig,
zugleich als würdevoll und lieblich still.

Häuptling seines Volkes der wilden Steppe,
zugleich Dichter und Schreiber in fremden Ländern,
ist er jene aufgehende Sonne, die endlos
neun mal neun am Himmel leuchtet.

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