Das Kalachakra des Großen Mitgefühls

Eine Klangmeditation zur tantrischen Vereinigung


19,95 €

inkl. 7 % MwSt. zzgl. evtl. Versandkosten

Art.Nr.: A37342
Autor:  Tom  Kenyon
Tom Kenyon
Umfang: 72 Minuten, CD im Jewelcase
Coverdownload: Link zum Herunterladen

ZUR ZEIT VERGRIFFEN! WIEDER LIEFERBAR IM APRIL 2018!

Bei dieser speziellen Klangmeditation wird durch tantrische Vereinigung ein inneres Licht erzeugt. Vereinigt wird Tara, die Geschwinde Beschützerin, mit Chenresig, dem Buddha des Unendlichen Mitgefühls. Dabei strahlt das Herzchakra des Meditierenden Licht und Mitgefühl an alle fühlenden Wesen aus – ein kraftvoller Segen für die Welt und für den Einzelnen, der diese Meditation praktiziert.

Die Meditation arbeitet mit Klang, Mantras und Intention, um das Bewusstsein in einen sehr tiefen inneren Raum zu führen. Von diesem Urgrund des Seins aus können wir uns mit unserem Bodhicitta (erleuchteten Geist) verbinden. Aus diesem Aspekt des Geistes heraus entsteht das Mitgefühl. Neben dem Kalachakra wird auch ein Konzept namens Sieg des Dharma verfolgt, bei dem es heißt, dass das Gute schließlich siegen wird – egal, wie lange es dauert und wie schwierig der Weg sein mag.

Auf der CD finden Sie Hintergrundinformationen und Anleitungen zur Durchführung dieser alchemistischen Vereinigung.

Das 20-seitige Booklet enthält zum Mitverfolgen oder Nachlesen die komplette deutsche Übersetzung der von Tom Kenyon gesprochenen Texte!

Tom Kenyon sagt: »Es ist mein Wunsch, diese Form des Mahayana-Tantra mit den Menschen zu teilen, die nicht zum inneren Kreis des Buddhismus gehören."

INTRO DES 20-SEITIGEN BOOKLETS (erster Auszug):

Die vorliegende Klangmeditation ist eine Form des inneren Tantra, dessen einziger Zweck darin besteht, verstärktes Mitgefühl und Erleuchtung zum Wohle des eigenen Selbst und anderer fühlender Wesen hervorzubringen.
Auch wenn diese Meditation auf den Lehren des tibetisch-buddhistischen Yoga beruht, muss man weder Buddhist noch Yogi oder Yogini sein, damit die Meditation wirkt oder damit andere fühlende Wesen aus der tantrischen Vereinigung der Gegensätze (Kalachakra) einen Nutzen ziehen können. Alles, was notwendig ist, um diese Art von Kalachakra-Tantra zu praktizieren, ist ein offener Geist, ein offenes Herz sowie die Absicht, allem Leben zu dienen.

Mögen der Segen des Dharmakaya (der Welten der Buddhas), des Samboghakaya (der Welten des reinen Lichts und des Klangs) und des Nirmanakaya (der Welt der Emanationen und der Dualität) mit Dir sein, während Du diesen Akt des Mitgefühls und der Befreiung für Dich selbst und für die Welt vollziehst.

Die in der Meditation verwendeten Mantras:

Ehre den uranfänglichen Gurus
Om Peme, Vajra Guru Siddi Hum (Ehre für Padmasambhava)
Om Yeshe Sogyal Vajra Guru Siddhi Hum (Ehre für Yeshe Sogyal)

Ehre für die Stammeslinie
Om Tilopa, Om Naropa, Om Marpa, Om Milarepa, Om Tulku Urgyen, Om Karmapa, Om Dalai Lama

Die wichtigsten Mantras für diese Kalachakra-Meditation:

Om Tare Tutare Ture So Ha – das Mantra von Tara, der Geschwinden Beschützerin
Om Mani Peme Hum – das Mantra von Chenresig (Avalokiteshvara), dem Buddha des Unendlichen Mitgefühls
Om Vajrapani – Gesang an Vajrapani, der Kraft aller Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Om Maha Naga Guru – Naga Guru ist die innewohnende Schlangenkraft des eigenen Wesens
Om Maha Devi – bezieht sich auf das Große Weibliche Prinzip des Bewusstseins
Om Yamantaka – einer der Zornerfüllten Beschützer des Dharma und Wächter der tantrischen Geheimnisse
Om Maha Mudra – verweist auf das Große Schutzsiegel für den erleuchteten Geist
Om Vajrayogini – eine weibliche Schutzgottheit für schnelle und feurige Transformation
Om Mahakala – bezieht sich auf eine tantrische Schutzgottheit


MEDITATIONSANLEITUNG (zweiter Auszug):

(...) Wenn wir also Tara im Herzen haben, werden wir Chenresig einbringen, das männliche Gegenstück, und ich werde sein Mantra OM MANI PADME HUM singen, dessen wir uns schon bedient haben, um die Gebetsmühle einzurichten und den Raum zu reinigen.
Und dann trittst Du in die tantrische Vereinigung ein, und wenn das geschieht, vereinigen sich die Essenz von Tara und die Essenz von Chenresig. Wie Du diese Vereinigung erlebst, hängt ganz davon ab, wie Du strukturiert bist und an welchem Punkt in Deinem Leben Du stehst. Vielleicht nimmst Du es wirklich wie eine sexuelle Vereinigung wahr. Du könntest aber auch erleben, wie Taras und Chenresigs Herz Licht entströmt, das zwischen ihnen aufeinander trifft – so könnte die Vereinigung ebenfalls aussehen. Oder es kann eine beliebige andere Form von Vereinigung stattfinden. Was auch immer bei dieser Vereinigung für Dich auftaucht, ist richtig für Dich.
Wenn Taras und Chenresigs Energien aufeinandertreffen, hat man etwas, was Kalachakra genannt wird. Und Kalachakra ist im tibetischen Buddhismus eine Erkenntnis, die sich bis auf den Hinduismus zurückführen lässt, weil der Buddhismus aus dem Hinduismus entstand – er ist das »Kind des Hinduismus«. Diese Erkenntnis geht auf das Tantra im alten Indien zurück: dass an allen schöpferischen Akten zwei Polaritäten beteiligt sind – das Männliche und das Weibliche. Und dass sie auf der Menschenebene die Gestalt des männlichen und weiblichen Körpers annehmen. Es geschieht auch auf der Ebene der Elektrizität, wenn wir vom Licht und der Lampe sprechen. Da ist die sich bewegende Elektrizität, und da ist die Erdung – ein Pluspol und ein Minuspol. Beim Kalachakra handelt es sich also um das Wissen darüber, wie sich das Weibliche und das Männliche verbinden, in einem geschlossenen Raum, um einen schöpferischen Funken zu erzeugen. Und dieser geschlossene Raum ist Dein Herzchakra.
Das ist spirituelle Alchemie auf einer sehr hohen Ebene, und eines der Grundprinzipien spiritueller Alchemie ist, dass die Energie dem Gewahrsein folgt. Solange Energie in Deinem Herzen ist, wird sich Energie aufbauen. Falls Deine Gedanken abschweifen oder sobald Deine Gedanken abschweifen, wird die Energie sich zerstreuen. Solltest Du Dir also bewusst werden, dass Deine Gedanken abschweifen, bringe sie einfach zum Herzchakra zurück und zu dieser Empfindung von Chenresig und Tara.
Es ist so ähnlich wie beim Teekochen. Du weißt, Du kannst den Herd andrehen und Du hast Wasser, und es fängt an zu brodeln, und Du kochst, und wenn Du die Temperatur herunterdrehst, wird das Wasser aufhören zu brodeln. Es gibt da eine gewisse Lücke von ein paar Sekunden, in der du die Temperatur wieder hochdrehen kannst, und Du hast nichts verloren. Es geht genau da weiter, wo Du aufgehört hast. Hier ist es das Gleiche. Deine Gedanken können ruhig für ein paar Sekunden abschweifen, und wenn Du sie dann zurückführst, hast Du nichts von der Energie versäumt.
Warum vereinigen wir Tara und Chenresig im Herzen? Einfach aus dem Akt des Kalachakra heraus. Wir müssen verstehen, dass wir auf dieser Ebene des Tantra zum Bodhisattva werden. Damit will ich nicht sagen, dass Du das Bodhisattva-Gelübde ablegen musst, und ich will Dich auch nicht dazu ermutigen, das Bodhisattva-Gelübde abzulegen. Es bedeutet ganz einfach, dass du eine Handlung zum Wohle aller fühlenden Wesen vollziehst. Und es ist ein großer Verdienst, den Du Dir dadurch erwirbst. Daher praktizieren wir diese Verbindung zwischen Tara und Chenresig. Wenn deren Energien sich treffen und diesen Regenbogen aus Licht oder dieses Gefühl von Glücksseligkeit im Herzen erzeugen, dann bildet sich buchstäblich Licht, das anfängt, pulsierend von Deinem Herzen auszustrahlen. Außerdem gibst Du noch dieses Windgeräusch von Dir ... das dabei hilft, die Energie nach außen zu tragen.
Wenn die Gebetsmühle sich zu drehen beginnt und langsam schneller wird, werde ich erneut das Mantra OM MANI PADME HUM singen, und die Gebetsmühle wird das von Dir freigesetzte Licht nehmen ... nicht das Licht, das Du im Herzen trägst, sondern das Licht, das Du freigesetzt hast ... und es nach außen tragen und an alle fühlenden Wesen aussenden.
Wir machen diese Arbeit heute Abend, weil sich die Welt in einer äußerst dunklen Zeit befindet und jedes bisschen Licht eine gute Sache ist.


Aus dem Amerikanischen von Daniela Schenker

Meditationsanleitung (16:42)

Sieg des Dharma (0:34)

Das Kalachakra des Großen Mitgefühls (54:43)

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