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ZEN IN DER KUNST DES FAHRRADFAHRENS

Glück auf zwei Rädern für Stadt und Land

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Hardcover mit Leseband

208 Seiten

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Juan Carlos Kreimer kam 1944 in Buenos Aires zur Welt. Er ist Kulturjournalist, Autor und Herausgeber. Seine Bücher über Rockmusik, Beatles & Co. (1968), ¡Agarrate! (Warte!, 1970) und Punk: La muerte joven (Punk: Der junge Tod, 1978) waren die ersten spanischsprachigen des Genres. 1982 gründete er die Zeitschrift Uno Mismo und war zwölf Jahre deren Herausgeber.

ZEN IN DER KUNST DES FAHRRADFAHRENS
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Verbinden wir unsere Sinne mit dem Fahrrad, so wird es zu einer Erweiterung des eigenen Körpers. Es kann uns seinen Zustand mitteilen – das, was es gerade braucht – und interpretiert dabei die Impulse, die es aus dem Gehirn des Fahrers erhält. Diesen instinktiv ablaufende Zwiegespräch beginnen wir in dem Augenblick, in dem wir das Fahrradfahren erlernen, ohne es überhaupt zu bemerken. Aus Sicht des Zen ist das Fahren dieser Dialog.

Das Fahrrad erlaubt uns, einen viel reicheren Geisteszustand zu erreichen, als man gewöhnlich für möglich hält. Beim Fahren können wir ein Gefühl erleben, das dem der Meditation nahe kommt. Die Bewegungen der Beine, die Energie, die durch den Körper entsteht, die Kadenz unserer Atmung und die schwebende Aufmerksamkeit auf das, was um uns herum und in unserem Geist geschieht, erzeugen alle einen ähnlichen Zustand, wie wir ihn erreichen, wenn wir mit geschlossenen Augen dasitzen und unsere Gedanken einfach und natürlich treiben lassen.

Im Zen nennt man das Achtsamkeit.

»Die in der Luft enthaltene Lebensenergie
des Universums wird in menschliche Vitalkraft umgewandelt.«
– Taisen Deshimaru, japanischer Zen-Meister

Juan Carlos Kreimer ist ein argentinischer Autor, Journalist und Herausgeber. Er ist in jeder Stadt, die er sein Zuhause genannt hat, mit dem Fahrrad gefahren: Buenos Aires, New York, Paris, London, Rio de Janeiro. Er war der Erste, der auf Spanisch Bücher über Rockmusik schrieb. Seit 1982, als er regelmäßig zu meditieren begann, lebt er eine starke Verbindung von Zen und Fahrradfahren.

INHALT
Vorwort von Joan Garriga Bacardí: Wenn ich Fahrrad fahre, fahre ich Fahrrad
Einführung: Ein wunderbares Gefühl des Nichts
TEILI: So vieles spricht fürs Fahrradfahren
Das Phänomen, die Möglichkeit
1. Der Fahrradfahrer im Stadtverkehr
Die Vorfahren des Zweirads
Kultobjekte
Das Unmerkliche
Netzbewusstsein
Das Unübertragbare
Das Fahrrad als Phänomen
Die Stadt als Ort
Die unsichtbare Gemeinschaft
Mit dem Wind treiben
TEIL II: Ich feiere das Fahrrad in dir
Die Praxis, der Genuss
2. Fahren
Mit offenen Augen fahren
Die ewige Gegenwart
Der Punkt, an dem sich alles fügt
Zulassen, dass es geschieht
Ohne jede Absicht
Eine bewusste Praktik
3. Energie, erwache!
Einklang zwischen dem Fahrrad und mir herstellen
Vom Lernen lernen
Ruhen in der inneren Mitte
4. Mensch – Rad – Weg
Ein Bewusstsein, das über Worte hinausgeht
Ent-Identifizierung
Alles ist so sehr ES, wie es nur sein kann
Der Alltag als Weg
Nirgendwo
TEIL III: Erfahrungswerte
Die Pflege, die Bedeutung
5. Die richtige Fahrweise
Richtig in die Pedale treten
Sehen und Vorhersehen
Atmung
6. Umsichtiges Fahren
Der innere Kodex
7. Ein untadeliger Zustand
Das Vorher und das Nachher
Es pflegen heißt, mich selbst pflegen
Kausale Logik
Epilog 1: Meine sieben Fahrräder
Epilog 2: Ein weltliches Zen
Bibliographie
Danksagung
Über den Autor

»Die Unerschrockenheit eines Helden und das liebende Herz eines Kindes.« – Sôyen Shaku

»Was einmal als seltsam galt, als Verirrung, wird plötzlich, ohne dass jemand erklären könnte, wie es dazu kam, zur sinnvollsten Alternative.« – Greil Marcus

»Das Leben ist wie Fahrradfahren. Um das Gleichgewicht zu wahren, muss man in Bewegung bleiben.« – Albert Einstein

Juan Carlos Kreimer ist ein argentinischer Journalist, Autor und Verleger der Gegenkultur. Er wurde 1944 geboren und erlernte das Fahrradfahren fast so früh, wie er seine ersten Schritte machte. Er ist in jeder Stadt, die er sein Zuhause genannt hat, mit dem Fahrrad gefahren: in Buenos Aires, wo er zur Welt kam, in New York, Paris, London und Rio de Janeiro, um nur einige Städte zu nennen. Jetzt, mit immerhin 77 Jahren, radelt er immer noch jeden Tag seine dreißig bis vierzig Kilometer. Seit 1982, als er seine Zen-Techniken aufnahm und regelmäßig zu meditieren begann, lebt er die starke Verbindung zwischen beiden Praktiken.

Seine Bücher über Rockmusik, Beatles & Co. (1968), ¡Agarrate! (Warte!; 1970) und Punk: La muerte joven (Punk: Der junge Tod; 1978) waren die ersten spanischsprachigen dieses Genres. Einige Jahre später, 1982, gründete er die Zeitschrift Uno Mismo (Dasselbe) und war zwölf Jahre lang deren Herausgeber. Er ist auch Autor der Sachbücher ¿Cómo lo escribo? (Wie schreibt man das?), Contracultura para principiantes (Gegenkultur für Anfänger), El varón sagrado (Der heilige Mann) und Rehacerse hombre (Ein Mann werden) sowie von fünf Romanen: Todos lo sabíamos (Wir alle wussten es), El río y el mar (Der Fluss und das Meer), ¿Quién lo hará posible? (Wer wird es möglich machen?), Prosa cannibal (Kannibalen-Prosa) und De ninguna parte (Aus dem Nichts). Außerdem adaptierte er zwei Romane zu Comicfassungen: David Viñas’ Los dueños de la tierra (Die Landbesitzer) und Albert Camus’ Der Fremde. Seit 1995 ist er Herausgeber der Reihe Para Principiantes (Für Anfänger) des Verlags Era Naciente und der Comicbuchsparte bei Ediciones de la flor. 2021 erscheint in den USA bei Penguin Random House sein neues Buch The Now in Action - Das Jetzt in Aktion.

Juan Carlos spricht Englisch und ist per eMail erreichbar unter bicizenjck@gmail.com.

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