VOM NIMMER-GEIST ZUM IMMER-GEIST [Grundlagenwerk zu »Ein Kurs in Wundern«]

Vom Herausgeber der amerikanischen Originalausgabe von »Ein Kurs in Wundern«


26,99 €

inkl. MwSt. zzgl. evtl. Versandkosten

Vorbestellung! Dieser Artikel erscheint voraussichtlich am 23.11.2021
Art.Nr.: A47531
Autor:  Robert  Rosenthal
Robert Rosenthal
Zusätzliche Infos: Grundlagenwerk für alle, die sich für »Ein Kurs in Wundern« interessieren!
Umfang: 336 Seiten im Format 14 x 21 cm
Einband: Hardcover mit Leseband
Coverdownload: Link zum Herunterladen

Das Grundlagenwerk zu »Ein Kurs in Wundern« –
vom Herausgeber der amerikanischen Originalausgabe!

Robert Rosenthal schafft ein breites Spektrum an Annäherungen, um sowohl den Neuling wie auch den Kenner dabei zu unterstützen, die radikal andere Weltsicht von »Ein Kurs in Wundern« zu verstehen. Dabei stützt er sich auf Psychologie, Naturwissenschaft, Literatur, auch Kinderbücher, den Reichtum der im Kurs enthaltenen Metaphern sowie persönliche Anekdoten, um den Leser zu einem potenziell lebensverändernden Verständnis jenes Buches zu führen, das viele Menschen als tiefste spirituelle Lehre unserer Zeit betrachten.

»Ein Kurs in Wundern« ist ein spirituelles Selbststudienprogramm, das uns, sehr vereinfacht gesagt, beibringt, einander zu lieben. Das erreicht er dadurch, dass er die Illusion zerstreut, wir seien vereinzelte einsame Wesen, die von Gott getrennt sind und sich von ihren Mitmenschen unterscheiden. Sein letztgültiges Ziel ist eine Erfahrung universeller Liebe, universellen Friedens und Einsseins, die weitaus wirklicher und erfüllender ist als alles, was diese Welt zu bieten hat. Wie machtvoll die Botschaft des Kurses ist, bezeugt die Tatsache, dass seit seiner Erstveröffentlichung durch die Foundation for Inner Peace im Jahr 1976 über drei Millionen Exemplare in 26 verschiedenen Sprachen verkauft worden sind.

»Ein Kurs in Wundern« kann von überwältigender Schönheit, aber auch von großer Dichte und zuweilen schwer verständlich sein. Und er beruht auf einer christlichen Terminologie, selbst wenn sich die Bedeutungen, die Begriffen wie Sünde, Erlösung, Himmel und Gottessohn zugeordnet werden, eher an nondualistische spirituelle Überlieferungen des Ostens halten. Eine mögliche Folge davon ist, dass neue Leser des Kurses vielleicht in Verwirrung oder Frustration geraten oder sogar aufgeben können. Mit seinen Büchern ermöglicht der Autor jedem einen ganz und gar mühelosen Zugang zu dieser großen spirituellen Lehre unserer Zeit.

Robert Rosenthal ist Co-Präsident der Foundation for Inner Peace, dem amerikanischen Originalverlag von »Ein Kurs in Wundern«, und seit 1992 an Bord des Führungsteams der Stiftung. Er wurde im Alter von zwanzig Jahren von Judy Skutch in den Kurs eingeführt und ist ein enger Freund und Schützling von dessen Co-Schreiber Bill Thetford. Darüber hinaus ist Dr. Rosenthal Psychiater und Psychotherapeut mit über dreißig Jahren Erfahrung in der Unterstützung von Einzelpersonen und Paaren.

Stimmen zum Buch

»Mit diesem ausgezeichneten Buch bringt Bob Rosenthal den Leser auf eine völlig neue Ebene. Seine Ausführungen werden viele ansprechen, denen die Großartigkeit des Kurses noch nicht aufgegangen ist. Ganz besonders hat mich das letzte Kapitel fasziniert. Verpasst nicht dieses wichtige Buch!«
– Gary Renard, Bestsellerautor von »Die Illusion des Universums«, »Deine unsterbliche Realität«, »Die Liebe vergisst niemanden« und »Als Jesus und Buddha sich kannten« Hier geht es zu Garys Büchern!

»›Vom Nimmer-Geist zum Immer-Geist‹ kann seinen Lesern enorm viel Zeit dabei ersparen, die Grundprinzipien von ›Ein Kurs in Wundern‹ zu verstehen. In der direktest möglichen Weise bietet dieses erstaunliche Buch eine Einführung wie auch eine Anleitung zu ersten Fortschritten auf einem wundervollen Weg zu dauerhaftem Frieden und Glück.«
– David Hoffmeister, Autor von Begleitbüchern zu »Ein Kurs in Wundern«

»Rosenthal ist ein begnadeter Autor und Beseitiger von Missverständnissen, und seine drei Jahrzehnte klinischer Erfahrung als Psychiater und Psychotherapeut prägen seinen beruhigenden Sprachstil. Häufig arbeitet er auf diesen Seiten nicht direkt mit Schucmans Text, sondern beschreibt ihre Ideen auf seine ganz eigene Weise, was einem Neuling das Verständnis sehr erleichtert. Es ist wenig von Jesus die Rede, und das meiste, was Rosenthal diskutiert, ist über alle spirituellen Traditionen hinweg anwendbar. Eine äußerst zugängliche und sehr gelungene Einführung in die Lehren von ›Ein Kurs in Wundern‹.«
– Kirkus Reviews, New Yorks Zeitschrift für Literaturkritik

INHALT
Einleitung
o Das Spiel ums Glück
o Glückssuche – Wahrheitsfindung
o Die Wahrheit bist du selbst
EINS: Du bist, was du suchst – du suchst, was du bist
o Wegeleuchten ins Nirgendwo
– Wissenschaft
– Religion
– Philosophie
o Werdet wie die Kinder
o Zur Frage »Wer bist du?«
o Bist du das, woran du dich erinnerst?
o Cleos Erinnerungen
o Das Selbst ausstaffieren: Rollen und Werte
– Werte
– Rollen
o Nimmer-Geist
o Immer-Geist  
ZWEI: Glauben ist Sehen
o Wenn der Kontext fehlt
o Die Fallstricke der Wahrnehmung
o Die Vergangenheit als Kontext
o Netzwerke und Erkennen
o Wahrnehmung: zerstückelt und zerschnitten
o Makros dekonstruieren
o Die Gegenwart finden
o Die Wahrnehmung verändern
o Die Fallstricke des Urteilens
o Der letztgültige Kontext
o Hinter den Spiegeln
Übungen
o Erste Übung: Kontextwechsel
o Zweite Übung: Die Fesseln der Wahrnehmung lösen  
DREI: Mit dem Immer-Geist in Berührung kommen:
Der perfekte Augenblick
o Ein perfekter Augenblick
o Schlüsselelemente des perfekten Augenblicks
o In perfekte Augenblicke hineinstolpern
o Den perfekten Augenblick verlieren
o Schau: Das Einssein in Allem erblicken
Übungen
VIER: Der Ruf der Ganzheit
o Was uns die Gänse lehren
o Im Ganzen oder in Teilen
o Sekten und Stämme
o Die Kraft eines gemeinsamen Ziels
o Die Erfahrung von Gruppenbewusstsein
o Zerfall und Aufbau: Entropie versus Leben
o Rebellion im Himmel
o Unbeständigkeit und Konkurrenz
o Auf der Suche nach der allumfassenden Gruppe
o Konkurrenzlose Gemeinschaft
o Vorgeschmack auf den Himmel
Übungen
o Erste Übung
o Zweite Übung  
FÜNF: Kartoffelköpfe, Alter-Persönlichkeiten und Edelsteine.
Das zerbrochene Selbst flicken
o Kartoffelköpfe
o Ein Modell für das zersplitterte Selbst
o Alter-Persönlichkeiten als Selbst-Modelle
o Der Weg zur Heilung
o Trennung heilen – den Immer-Geist erinnern
o Integrierter Geist
o Die bindende Kraft
o Der zersplitterte Edelstein
Übung  
SECHS: Ganzheit in Aktion: »Wunder sind natürlich«
o Wie kannst du davon profitieren?
o Bergführer
o Ursache und Wirkung
o Mit dem Heiligen Geist den Wahrnehmungsschalter umlegen
o Die Kraft der Kapitulation
o Die Genese von Wundern
o Ein besserer Weg
o Keine Rangordnung der Schwierigkeit
o Das Ego schlägt zurück
o Ganz gewöhnliche Wunder
o Wunder als Fortschrittsmarker
o Wunder – Fortschrittsmarker
o Spiele, die Egos gerne spielen  
Zu dieser Buchreihe
Danksagungen
Quellenangaben
Der Autor
Register

EINLEITUNG
Über »Ein Kurs in Wundern« zu schreiben ist weder ein leichtes noch ein gradliniges Vorhaben. Möglicherweise gibt es kein spirituelles System, das darzulegen und zu erklären eine größere Herausforderung bedeutet. Der Grund dafür ist, dass der Kurs seinem Wesen nach einfach, unser Widerstand dagegen, seine Botschaft zu hören, aber vehement ist.
Die Kernlehre von »Ein Kurs in Wundern« lässt sich in drei kurzen Zeilen aus seiner Einleitung zusammenfassen:

Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Nichts Unwirkliches existiert.
Hierin liegt der Frieden Gottes.

Der Rest des Kurses – die 1339 Seiten, die »Textbuch«, »Übungsbuch« und »Handbuch für Lehrer« (in der deutschen Übersetzung)  zusammen ergeben – führt diesen einen zentralen Gedanken genauer aus, indem er über vielgestaltige Wege immer wieder auf ihn zurückkommt und neu und unterschiedlich erscheinende Kontexte aufgreift, um dem Schüler zu helfen, ihn zu verstehen und auf sein Leben anzuwenden.
Der Kurs ist holografisch angelegt, und ich meine diesen Begriff nicht nur metaphorisch. Wie auf einer holografischen Fotografie jeder noch so kleine Ausschnitt aus dem ursprünglichen Bild das gesamte Bild enthält, taucht im Kurs der Kerngedanke nicht nur in jedem Kapitel und jeder Lektion wieder auf, sondern sehr oft auch in jedem Absatz oder sogar einzelnen Formulierungen. Daher sind beim Schreiben über den Kurs Wiederholungen und kreisende Ansätze unvermeidlich. Doch ist das Wiederholen nicht ein Herzstück aller Lernprozesse? Sollten dich diese drei Zeilen aus der Kurseinleitung ins Straucheln gebracht haben, hast du wahrscheinlich ihre tiefe Wahrheit erkannt, sie vielleicht in deinem sozialen Netzwerk gepostet und an deine Freunde weitergegeben. Einen Lernprozess aber hätten sie noch nicht ausgelöst. »Ein Kurs in Wundern« bringt uns dazu, genau an einem solchen Prozess dranzubleiben, indem er viele Variationen des einen zentralen Themas anbietet. Darin liegen seine Kunst und seine Kraft. Er langweilt uns nicht. Wir gewöhnen uns nicht an ihn. Jede Einsicht erreicht uns, als wäre sie frisch und neu. Und das Ergebnis davon ist, dass wir fürwahr lernen.

»Vom Nimmer-Geist zum Immer-Geist« ist das erste Buch in einer Reihe, mit der ich dazu beitragen möchte, die Prinzipien von "Ein Kurs in Wundern" einer breiten Leserschaft nahezubringen: jenen, die davon gehört haben, aber seine Lehren noch nicht kennen; denjenigen, die sich schon einmal drangemacht und wieder aufgegeben haben, weil seine Sprache zu schwierig oder seine Verwendung christlicher Terminologie zu abschreckend erschien; und jenen, die ihn bereits studieren, aber nach einem tieferen Verständnis auf der Suche sind oder einem einfacheren Weg, seine Ideen Familie und Freunden zu vermitteln. Meines Erachtens hat das vorliegende Buch jeder dieser drei Gruppen Bedeutsames zu bieten. Gleichwohl mögen neuen Schülern manche Konzepte radikal und schwer annehmbar erscheinen, während mir Kursveteranen vielleicht vorwerfen werden, ich würde über das, was sie als Schlüssellehren erachten, rasch hinweg- oder diese sogar ganz übergehen. Sie erinnere ich daran, dass dieses Buch nur das erste in einer langen Reihe darstellt, und bitte sie um Geduld.
Zuallererst wurde »Ein Kurs in Wundern« 1975 als formloses Paperback in vier Bänden veröffentlicht, ein Jahr später folgte eine herkömmliche Hardcover-Ausgabe in drei Bänden. Während ich das hier schreibe, sind über drei Millionen Exemplare verkauft worden, mehrheitlich auf Englisch, darunter aber etwa eine Million in den siebenundzwanzig Übersetzungen, die bisher erschienen sind. Mehr als vierhundert gedruckte Bücher wurden über den Kurs verfasst. Die meisten setzen einiges Kurswissen auf Seiten des Lesers voraus. Manche zitieren reichlich aus dem Kurs und versuchen dabei, seine Lehren in eigene Worte zu fassen. Andere wiederum versuchen, den Kurs zu vereinfachen und seine Grundlehren herauszudestillieren, allerdings auf die Gefahr hin, wichtige Ansätze zu übersehen. Und dann gibt es noch ein paar wenige, die den Leser durch Text- und Übungsbuch führen, indem sie jeden einzelnen Absatz mit einem Kommentar versehen.
Ich bezwecke mit »Vom Nimmer-Geist zum Immer-Geist« etwas anderes. Ich hoffe, es gelingt mir, die Kernprinzipien des Kurses zu vermitteln, indem ich sie durch die Linsen von Psychologie, Neurobiologie, Metaphorik und allgemein vertrauten Erfahrungen betrachte, ohne allzu oft auf seine spezifische Sprache und Terminologie zurückzugreifen. Denn versteht man seine Prinzipien im Vorhinein, hat man weniger mit seiner zuweilen schwierigen Sprache zu kämpfen. Zwar werde ich viele Kurszitate einstreuen, die ich entsprechend kennzeichne, um sie von Nicht-Kurs-Zitaten zu unterscheiden, doch nur selten werde ich sie analysieren oder erläutern. Sie sind mehr als eine Art Kommentarleiste gedacht, als Angebot, über die besprochenen Gedanken mit Worten nachzusinnen, wie sie der Kurs selbst verwendet. Überdies habe ich, vom ersten und letzten Kapitel abgesehen, in alle Kapitel spezifische Übungen eingefügt, die helfen sollen, das Gelesene im eigenen Leben direkt und individuell anzuwenden.
Doch eines sollte klar sein: Dieses Buch will und kann kein Ersatz für das erstaunliche Lehr- und Lernprogramm sein, das der Kurs anbietet, denn dieses muss man selbst in Erfahrung bringen. Es kann jedoch als Einführung und Begleitung dienen, eine Art Reiseführer, der zum erfolgversprechenden Besuch eines fremden Landes einlädt und einen darin unterstützt, dessen Sprache und Kultur schätzen zu lernen. Man entdeckt seine Sehenswürdigkeiten und kehrt bereichert in sein eigenes Leben zurück – oder ist so in den Bann gezogen, dass man immer wieder an den neu entdeckten Ort zurückkehrt und vielleicht beschließt, dort mehr Zeit zu verbringen oder ihn dauerhaft zu seiner Heimat zu machen.

Es gibt kaum Zweifel daran, dass »Ein Kurs in Wundern« den Versuch darstellt, in die Lehren von Jesus von Nazareth Licht und sie mit ihrer ursprünglichen Bedeutung wieder in Einklang zu bringen, indem er eine Schneise durch das Gestrüpp jahrhundertelangen Verdrehens und Fehldeutens schlägt. Zu diesem Zweck definiert der Kurs viele gewohnte christliche Begriffe – wie »Christus«, »Gottessohn«, »Himmel«, »Sünde«, »Vergebung«, ja sogar »Kreuzigung« – neu und verleiht ihnen ganz andere Bedeutungen, die eher mit nondualistischen spirituellen Überlieferungen des Ostens übereinstimmen als mit denen des herkömmlichen Christentums. Doch das führt für viele unter uns zu einer abschüssigen Lernkurve, denn während wir schon genug damit zu tun haben, die unorthodoxe Weltsicht des Kurses zu erfassen, haben wir gleichzeitig damit zu kämpfen, alte Glaubenssätze und Vorurteile zu überwinden. Schon für einen Juden wie mich war die erste Annäherung an den Kurs von einem guten Maß an Skepsis begleitet; für jene, die streng katholisch aufgewachsen sind, dürfte der Konflikt noch größer sein.
Ich lernte den Kurs im Alter von zwanzig Jahren kennen. Meine erste Reaktion war durchmischt, und niemals wäre ich an ihm drangeblieben und hätte ihn studiert, hätte ich nicht einige ungewöhnliche synchrone Erlebnisse gehabt, die ich nicht umhinkonnte, als Wunder zu beschreiben. Jetzt bin ich über sechzig Jahre alt. Ich habe die Unterweisungen des Kurses jahrzehntelang hinauf und hinunter geübt und nicht nur zu lernen, sondern durchgängig zu leben versucht – und arbeite immer noch daran. Vor kurzem habe ich die Co-Präsidentschaft der Foundation for Inner Peace übernommen, jener Organisation, die von der Stimme, die den Kurs diktiert hat, mit seiner Veröffentlichung, seinem Vertrieb und der Auseinandersetzung mit ihm betraut worden ist. Und in diesem Sinn ist auch das vorliegende Buch zu betrachten: als Beginn einer solchen Auseinandersetzung. Ich fühle mich dazu berufen weiterzugeben, was ich über die Jahre gelernt habe, und es ist ein Privileg für mich, dieses Buch hier vorlegen zu dürfen. Doch ohne die Hilfe all derer, die vor mir da waren, hätte ich es nicht schreiben können, insbesondere meiner Mentoren Bill Thetford und Judith Skutch Whitson, deren Einfluss auf mein Leben sich in Worten nicht angemessen ausdrücken lassen.
Die Gedanken, denen du in »Vom Nimmer-Geist zum Immer-Geist« begegnen wirst, sind machtvoll, radikal und subversiv. Wie der Kurs, aus dem sie stammen, sollen sie deine Welt aus den Angeln heben, ja mehr noch: diese verschwinden lassen und dich in einen völlig anderen Geisteszustand versetzen, einen, aus dem jede Angst verbannt ist und Liebe zur durchgehenden Wirklichkeit wird. Deshalb muss ich dich hier gleich zu Anfang bitten, Geduld zu haben, denn diese Gedanken können fordernd und schwer zu erfassen sein. Sie stellen alles, was du über dich und die Welt wusstest, auf den Kopf. Und das wird – das kann ich nahezu garantieren – an gewissen Punkten dazu führen, dass gewisse Anteile deines Geistes in Aufruhr, ja Wut, geraten und sich mit allen Mitteln bemühen werden, dich davon zu überzeugen, dass der Kurs und seine Gedanken nicht mehr als absurder Unfug sind, den du nachhaltig und schnellstens von dir weisen solltest. Dann magst du versucht sein, das Buch in den Müll zu werfen oder jemandem zu geben, den du nicht sonderlich leiden kannst.
Wann immer du an diesen Punkt kommst, jenen Punkt, an dem dein Ego sich seine ach so vernünftige Maske herunterreißt und aus seinem Versteck hervorstürmt, um dir eine zu verpassen, dich zu beschämen, einzuschüchtern und dich wieder auf die Reihe zu bringen, kannst du sicher sein, dass du gerade dabei bist, wirkliche Fortschritte zu machen. Du bist auf dem Weg, etwas Bedeutsames zu erreichen. Du hast den ersten Schritt getan, um Wundern zu erlauben, in dein Leben zu kommen. Du hast deinen Geist zu einem neuen Weg hin geöffnet: einem besseren Weg, einem Ansatz, der es tatsächlich schafft, dir bleibendes Glück und Geistesfrieden zu bringen, die nicht von etwas oder jemandem außerhalb von dir abhängen. Gib also bitte dich selbst nicht auf. Gib die Liebe nicht auf, die im Herzen deines Seins auf dich wartet.

DAS SPIEL UMS GLÜCK
Wenn es eine Wahrheit gibt, die für alle Menschen gilt, dann die, dass wir alle glücklich sein wollen. Und das wünschen wir uns nicht nur für uns selbst, sondern für alle, die wir lieben. Doch egal, wie zufrieden wir zu sein scheinen – egal, wie gut die Dinge gegebenenfalls laufen mögen –, wir können immer auf einen Bereich unseres Lebens verweisen, wo es besser sein könnte. Wir erreichen niemals vollkommenes, dauerhaftes Glück, sondern denken stets, wäre dies oder jenes anders, würden wir glücklicher sein. Wie Ein Kurs in Wundern es ausdrückt, suchen wir, finden aber nicht. Und vielleicht liegt darin die große menschliche Tragödie.
Ich bin staatlich geprüfter Psychiater und Psychotherapeut mit über dreißig Jahren klinischer Erfahrung, mittlerweile in Rente, und habe mit Personen gearbeitet, die eine wundervolle Ehe führten, aber von einer schwachen Gesundheit oder finanziellen Rückschlägen geplagt wurden. Ich habe mit äußerst erfolgreichen Führungskräften gearbeitet, deren persönliche Beziehungen ein einziges Schlamassel waren; es fehlte ihnen an Wärme und Intimität, und sie waren ständig Konfliktsituationen ausgesetzt. Ich habe mit Leuten gearbeitet, die damit kämpften, chronische Schmerzen oder Müdigkeit zu überwinden, und für die die einfache Aufgabe, morgens aus dem Bett zu kommen und ihren Kindern, bevor sie zur Schule gingen, ein Lächeln zu schenken, ein großer Triumph des Willens darstellte. Ich habe mit Geizhälsen und Philanthropen zu tun gehabt, die sich zwar – ein jeder auf seine Weise – viel auf ihre Errungenschaften einbildeten, aber dennoch verheerend unerfüllt blieben. So ist es eben, das Leben, niemand kann alles haben, sagen wir uns dann. Doch stimmt das wirklich? Was, wenn man durchaus alles haben könnte – nur nicht so, wie man denkt?
Wenn man die Leute befragte, würden, so schätze ich, 99 Prozent glauben, genau sagen zu können, was ihrer Meinung nach in ihrem Leben fehlt – was sie bräuchten, um für immer glücklich zu sein. Und ich wette, du bist einer von ihnen. Auch ich gehörte dazu. Ich studierte metaphysische Systeme, die versprachen, mir zu zeigen, wie ich meine Herzenswünsche manifestieren könne. »Ja, auch du kannst in dein Leben holen, was immer du willst! Wende einfach nur diese simple Technik da an« – und das läuft dann fast immer auf eine Variante der Macht des positiven Denkens hinaus. »Stell dir geistig vor, was du willst. Tu das jeden Tag, Schreib es auf. Umgib es mit Licht. Und es wird eintreffen!« Und siehe da, es klappt – manchmal. Dann wieder nicht so gut. Doch selbst wenn diese Techniken funktionieren, ist das Ergebnis nie dauerhaftes Glück. Es ist wie beim Whack-a-Mole-Spiel: Ist ein Wunsch erfüllt, taucht ein neuer auf, um ihn zu ersetzen. In Wahrheit wissen wir nicht, was wir wollen. Nicht wirklich. Niemand von uns weiß das. Das können wir gar nicht. Laut Kurs sind wir dessen nicht fähig, weil wir etwas zu sein glauben, was wir gar nicht sind.
Weder Vermögen noch Ruhm, Gesundheit oder langes Leben, weder Erfolg noch Liebesromanze, Abenteuer oder Sicherheit werden je eine Garantie für Glück sein. Gewiss mag das eine oder andere davon ein Lächeln in dein Gesicht zaubern und dir ein wenig auf die Sprünge helfen. Doch nur für eine Weile. Erfolg verblasst schnell und wird bald zum Normalfall, bis ein neues Ziel daraus erwächst, das einem verspricht, die Freude wiederherzustellen, die man zuvor empfunden hatte. Glück, das auf äußeren Umständen beruht, zerschellt allzu leicht an den Felsen plötzlicher tragischer Ereignisse: einem unerwarteten Todesfall, einem Karriereeinbruch, plötzlich entdeckter Untreue. Und selbst dann, wenn du mit übermäßigem Glück gesegnet bist, musst du unter Garantie damit rechnen, alt zu werden. Und du wirst sterben. Soviel ist sicher. Und schlimmer noch: So wird es einem Jeden ergehen, den du kennst und liebst.
Zweifellos ein düsteres Bild. Aber ist das alles, meine Freunde? Ist das unser unvermeidliches Schicksal? Oder könnte es eine Alternative geben? Warum sollte Glück so flüchtig, so schwer zu erreichen und unmöglich festzuhalten sein?


GLÜCKSSUCHE – WAHRHEITSFINDUNG
Der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe, ein Universalgenie, rang mit genau diesem Problem in seinem monumentalen Werk »Faust«. Darin wird die Geschichte von einem unglücklichen, lebensmüden und deprimierten Doktor erzählt, der nach Erfüllung sucht, diese aber nicht finden kann. Er schließt einen Bund beziehungsweise eine Wette mit dem Teufel Mephistopheles ab, der gemäß »Faust« seine Seele Mephistopheles überlässt, sobald dieser ihm ein Erlebnis verschaffen kann, das so tief und bedeutsam ist, dass Faust wünschen würde, dieser Augenblick solle ewig währen. Anders gesagt versucht Faust, das Ephemere in Ewiges zu verwandeln. Der Teufel wirbt um ihn und lockt ihn mit Macht, Magie, Frauen, Wein und Schönheit, doch wie verführerisch auch immer das alles sein mag, keiner von all den Tricks funktioniert. Nichts, was der Teufel in dieser Welt der Zeit zu bieten hat, vermag die Zeit anzuhalten und die Tür zur Ewigkeit zu öffnen. Erst als Faust die Freude entdeckt, die darin liegt, anderen zu helfen, wünscht er, dieser Augenblick möge bleiben, doch da ist er schon bei der göttlichen Wahrheit angelangt und seine Seele nicht länger in Gefahr. Gott und Seine Engel greifen ein, treten Mephistopheles entgegen und heben Faust in den Himmel empor.
In einem weltlicheren, aber nuancenreicheren Szenario schildert der französische Autor Marcel Proust in seinem siebzehnbändigen Werk »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« bis in jedes Detail genau und wunderschön, wie es seinem Protagonisten Georges Swann misslingt, durch Liebesromanzen oder sozialen Status Glück zu erlangen. Gleichwohl tauchen in diesem Roman immer wieder Augenblicke auf, in denen normalerweise bedeutungslose sensorische Erlebnisse Swann von den Beschränkungen der Zeit befreien und es ihm ermöglichen, in eine zeitlose Realität einzutauchen – einen Moment, in dem die Angst vor dem Tod verschwindet (mehr zu dieser Art Erfahrung in Kapitel 3). Auch wenn die Suche nach Glück innerhalb der Welt – Glück, wie es die Welt definiert – ein vergebliches Unterfangen ist, gibt es eine größere Realität, die stets gegenwärtig ist – wenn wir Augen haben, sie zu sehen, und Ohren, sie zu hören. Widerfahren uns solche Augenblicke, öffnet sich Triviales zur Transzendenz hin – und dort ist Glück selbstverständlich.
Lange vor Proust und Goethe hatte noch jemand mit dem zerbrechlichen, trügerischen Wesen des Glücks gerungen, allerdings aus der entgegengesetzten Richtung kommend: Siddhartha Gautama – ein Prinz, der im sechsten Jahrhundert vor Christus im heutigen Nepal lebte. Siddhartha führte ein ideales Leben: Er hatte wundervolle Eltern (König und Königin), freundliche und treue Hofdiener, einen komfortablen Palast mit prächtigen eingefriedeten Ländereien, eine wunderschöne liebevolle Frau und aufgeweckte gesunde Kinder. Sein Leben strotzte nur so von Glück, es mangelte ihm an nichts. Doch eines Tages beschloss er, sich über die Grenzen des Palastgrundstücks hinauszuwagen. Den Warnungen zum Trotz, nicht hinauszugehen, ließ ihm seine Neugierde keine Ruhe und keinen Frieden in seinem behüteten Leben. Es drängte ihn einfach, mehr zu erfahren. Und was Prinz Siddhartha an diesem Tag jenseits der Palastmauern erfuhr, veränderte sein Leben für immer, zusammen mit dem Millionen anderer über die Zeitalter hinweg. Es säte den Samen für das, woraus später sein Erwachen zur Erleuchtung wurde, und inspirierte den Kern jener Lehren, die wir heute als Buddhismus kennen.
Was widerfuhr Prinz Siddhartha, als er das Eden verließ, das bisher sein Zuhause gewesen war? Er erblickte einen kranken Mann, einen alten Mann und einen Leichnam. Er wurde mit der Realität von Krankheit, Alter und Tod konfrontiert. Als dessen Zeuge konnte er nicht mehr in seinem paradiesischen Palast bleiben, denn er wusste, dass das eine Lüge war. Und so ging er für immer fort, verließ Eltern, Frau und Kinder und all die Vorteile eines königlichen Lebens, um sich auf die spirituelle Suche nach einem besseren Weg zu machen. Nach vielen Fehlschlägen fand er diesen besseren Weg und erlangte, unter einem Bodhi-Baum meditierend, Erleuchtung. Er hatte aufgehört, Siddhartha zu sein, entledigte sich seiner persönlichen Identität und wurde zum ewigen Buddha.
Das Herzstück von Buddhas Lehren machen die Vier Edlen Wahrheiten aus. Davon betreffen uns hier nur die ersten zwei, denn sie befassen sich direkt mit dem Problem des Glücks, das nicht von Dauer ist. Die Erste Edle Wahrheit besagt, dass alles Leben Dukkha ist, was Unzufriedenheit oder Leiden bedeutet, und die Zweite, dass diese Unzufriedenheit und dieses Leiden ihren Ursprung im Durst haben: einer inneren Leere, die uns dazu antreibt, bestimmten Gegenständen, Personen und Zielen nachzujagen – im flüchtigen Versuch, diesen Durst zu löschen. Doch wie wir wissen, kann dauerhaftes Glück nicht in der Welt gefunden werden. In unseren verzweifelten Bemühungen, dies zu gewährleisten, gleichen wir halbverdursteten, schiffbrüchigen Seefahrern, die Meerwasser schlürfen, um ihren Durst zu löschen. Das Salz im Wasser trocknet sie aus und verstärkt den Durst nur, statt ihn zu stillen. Genauso dient jedes Ding, jede Person oder jedes Erlebnis, hinter denen wir her sind, um den Schlüssel zu unserem fehlenden Glück zu finden, nur dazu, unseren Durst und unsere Sehnsucht zu verstärken.

DIE WAHRHEIT BIST DU SELBST
»Ein Kurs in Wundern« liegt mit der ersten der beiden Edlen Wahrheiten Buddhas völlig auf einer Linie. Er macht uns klar, dass wir, unseren eigenen Ratschlägen überlassen, nicht dauerhaft Frieden, Liebe oder Glück finden können. Woran liegt das? Wir suchen stets an den falschen Orten nach Liebe. Wir löschen unseren Durst mit Meerwasser. Schlimmer noch, wir wissen nicht, wo oder wie wir reines Wasser finden. Existiert so etwas überhaupt oder ist das nur ein Mythos, eine Fantasie? Doch gibt es noch ein grundlegenderes Problem, und darin wurzeln alle anderen: Wir wissen nicht, wer wir sind. Ja, so ist es. Wir liegen mit unserer Jagd nach Glück falsch, weil wir unser wahres Wesen nicht verstehen. Wir haben uns zu dem Glauben fehlleiten lassen, wir seien Meeresgeschöpfe und Salzwasser sei gut für uns.
Man kann es auch so betrachten, dass wir unwissentliche Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sind. Bevor wir unsere wahre Identität nicht von dem Eindringling (laut Kurs dem Ego), der sie gestohlen hat, zurückerlangt haben, wird die Suche nach Glück, Liebe und Zufriedenheit fruchtlos bleiben. Glück muss auf Wahrheit beruhen, sonst ist es wahnhaft. Und im Gegensatz zu Agent Mulder aus Akte X ist die Wahrheit nicht »da draußen« und wartet an der nächsten Ecke auf uns, sondern weilt im Inneren.
Man kann die Wahrheit nicht erreichen, wenn man von falschen Voraussetzungen ausgeht. Wenn du davon überzeugt bist, dass zwei plus zwei fünf ergeben (weil dir dein Vater das erzählt hat, irgendein Professor oder Politiker – oder dein neuester Facebook-Freund das gerade gepostet hat), dann werden alle nachfolgenden Rechnungen fehlerhaft sein. Sucht ein Adler Glück in dem Glauben, ein Strauß zu sein, wird er nie seine Flügel ausbreiten und in den Himmel aufsteigen, sondern kläglich herumhüpfen, sich verzweifelt im Boden festkrallen und nach dem ersten besten Loch Ausschau halten, in dem er sich einnisten kann. Doch kein Loch wird ihn je zufriedenstellen. Eine Katze wird niemals glücklich werden, solange sie Autos hinterherjagt und an Knochen herumnagt.
Wollen wir Glück finden, müssen wir erst das beseitigen, was uns daran hindert, unsere wahre Identität anzuerkennen, und die ist »Ein Kurs in Wundern« zufolge reiner Geist. Alle zusammen sind wir Gottes Nachkommenschaft, Gottes Kind, Gottes Sohn, als Ebenbild unseres Schöpfers erschaffen. Doch auch hier benebelt uns die Verwirrung um unsere Identität und wir stellen uns Gott nach unserem Bilde vor: als Körper, für gewöhnlich männlich, weiß gewandet, der uns vom Himmel herunter beäugt und Urteile fällt, wer leben und wer sterben wird, wer wohlgedeihen und wer leiden wird, all das darauf beruhend, ob man unartig oder brav gewesen ist. Doch das ist nicht Gott, sondern bestenfalls der Nikolaus, ganz gewiss nicht der Gott von »Ein Kurs in Wundern«.
Versuche dir Gott stattdessen als riesiges, unendliches, einheitliches Feld vollkommener Liebe zu denken – und nichts anderes sonst. (Begriffe, die dem ebenfalls entsprächen, wären Freude oder Glückseligkeit; auf Sanskrit ananda.) Da nur sehr wenige Menschen eine derartige Liebe je erlebt haben, ist sie kaum vorstellbar. Wenn aber Gott vollkommene Liebe ist und uns »nach Seinem Bilde« erschaffen hat, müssen wir ebenso vollkommene Liebe sein. Unser wahres Wesen ist weder der Körper, dessen Konterfei wir im Spiegel erblicken, noch der abgesonderte persönliche Geist, der in diesem Körper haust. Wenn wir glauben, wir seien nicht mehr als das, und auf dieser Grundlage nach Glück suchen, wird es sich uns immer wieder entziehen. Erst dann, wenn wir erkennen, was unserem wahren Wesen – der Präsenz der Liebe in uns und unseren Mitmenschen – im Weg steht, und diese Hindernisse beseitigen, erfahren wir, wer wir in Wahrheit sind. Und wie es in den Evangelien steht, kann uns nur die Wahrheit befreien. Nichts anderes.
Dieses Buch möchte dich motivieren, loszulegen und auf dem Weg zur Wahrheit loszumarschieren. Anschließend wird »Ein Kurs in Wundern« dich noch viel weiterbringen – so weit, wie du es zulässt. Der Kurs ist dahingehend angelegt, dir die Erfahrung des reinen Geistes, von Wundern, Einheit und deinem wahren Selbst zu ermöglichen, das nichts anderes als Gott ist – jenes weite, ewige Energiefeld reinster Liebe. Ohne eine derartige Erfahrung bleiben wir Gefangene, egal wie viele Bücher wir lesen oder Workshops wir besuchen. Haben wir jedoch – auch nur ein einziges Mal – diese Erfahrung gemacht, wissen wir mit völliger Überzeugung, was wirklich ist und was nicht, wofür es sich zu kämpfen lohnt und was nicht die leiseste Anstrengung verdient. Fallen wir dann in Angst, Schuld oder Ärger zurück, verstehen wir auch den Grund dafür und können den Weg finden, der uns wieder hinausführt.
Dieser Weg ist einfacher, als du dir vorstellen kannst, und zugleich lächerlich schwer. Einfach, weil es um die Wahrheit geht, und was könnte direkter zum Ziel führen, als wenn man die Wahrheit – einfach – sie selbst sein ließe? Schwer jedoch, weil uns all unser gewohntes Lernen und Erleben in die entgegengesetzte Richtung treibt. Ohne wirkliche Bereitschaft werden uns unsere alten Denkmuster weiterhin beherrschen und sich einer Veränderung widersetzen. Sie kleben an uns und bremsen uns aus, so als würden wir uns in schweren Stiefeln durch dicken Morast schleppen. Auf den folgenden Seiten findest du einen Weg durch diesen Morast. Ich feuere dich an. Und das tun wir alle, denn wie es »Ein Kurs in Wundern« klarmacht, wir legen diesen Weg gemeinsam zurück – oder überhaupt nicht.
Betrachte dieses Buch als einen Werkzeugkasten, der dir dabei hilft, der falschen Identität zu entkommen, die dich gefangen hält. Betrachte es als eine Art Leuchtturm, der dich durch die Finsternis dieser Welt leitet – durch seine falschen Versprechungen, seine schemenhaften Fehlwahrnehmungen und leeren Versuchungen hindurch – und dir den Pfad zur Freiheit erhellt. Betrachte es als eine Argumentationskette, die dir helfen soll, das schwere Gewand des falschen Egoselbst abzulegen, welches dich mit seinen Illusionen so geblendet und für dumm verkauft hat, dass du glaubst, das seist tatsächlich du. Wenn du das tust, wirst du schließlich entdecken, dass du nicht in irgendeiner existenziellen Krise steckst. Und du weder bedeutungslos noch allein bist. Nein, das Ergebnis ist nichts weniger als Freude: bedingungslose, vollkommene Freude, die nicht von dieser Welt ist, die du aber erkennen und gewiss mehr willkommen heißen wirst als irgendetwas anderes, was du bisher in deinem Leben erfahren hast.

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