E-Book: Karma, freier Wille und das Problem des Leidens

Wie hat alles angefangen – und wie hört es auf?


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Auch erhältlich als E-Book: (Externer Link)

EPUB-Format

Art.Nr.: A47225
Autor:  Jan Erik  Sigdell
Jan Erik Sigdell
Umfang: 45 Seiten, PDF (Email-Versand)
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Nur als eBook und PDF erhältlich!

»Gute Taten haben gute Folgen, schlechte Taten haben schlechte Folgen ...«

Das Wort Karma kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Tun, wobei auch Nichtstun ein Tun ist – durch Unterlassen. Im Grunde ist bereits das Denken ein Tun, und so beschreibt dieses uralte Konzept die Wechselwirkungen, in denen jeder Mensch steht. Ist Karma eine Bestrafung? Muss man für etwas leiden, wovon man nichts weiß? Wann greift man in das Karma eines anderen ein? Gibt es ein Gruppen- oder Völkerkarma? Ist Karma für alles verantwortlich? Und was sagt die Bibel dazu? Jahrzehntelange Erfahrungen als Rückführungstherapeut führten den Autor zu Erklärungen, die jedem Menschen die Angst vor dem Leben nehmen und das Sinnhafte der Welt vor Augen führen.

Das vorliegende PDF ist eine Einzelveröffentlichung, entnommen dem Grundlagenwerk »Wiedergeburt und frühere Leben« von Jan Erik Sigdell, das komplett als gedrucktes Buch und dynamisches eBook vorliegt.
 

Weitere nur als eBook und PDF vorliegende Einzelveröffentlichungen von Jan Erik Sigdell sind »Der Tod und die Seele« und »Gibt es Reinkarnation wirklich?«
 

Regelmäßige Veranstaltungen in Frankfurt am Main.

Dr. Jan Erik Sigdell, geboren 1938 in Göteborg, ist promovierter Medizintechniker und ein international anerkannter Experte für Rückführungstherapie. Seit den Siebzigerjahren hat er zahllose Rückführungen durchgeführt und neue Methoden der Rückführungstherapie entwickelt. 2006 wurde er als bisher einziger Alternativmediziner für seine Verdienste mit dem Schweizer Preis ausgezeichnet.

 

INHALT
Was ist Karma? • Ist Karma eine Bestrafung? • Wie kann es gerecht und sinnvoll sein, für etwas leiden zu müssen, wovon man gar nichts mehr weiß? • Kann man einem Menschen Karma abnehmen? • Greift man in das Karma eines Menschen ein, wenn man ihm hilft? • Wie steht es mit unserem freien Willen? • Gibt es demnach kein Leid ohne Grund? • Welche Erklärungen gibt es für das Problem des Leids auf der Welt? • Hypothese 1: Gott ist nicht nur gut, sondern hat auch eine böse Seite • Hypothese 2: Gott ist nicht allmächtig und nicht allwissend • Hypothese 3: Leid ist Illusion • Gibt es wirklich einen Gott? • Hypothese 4a: Leid erzieht und veredelt • Hypothese 4b: In einem zukünftigen, wunderbaren Zeitalter wird alles wieder gut • Hypothese 4c: Der freie Wille erfordert die Möglichkeit, auch Böses zu tun • Erweiterung der Theodizee des freien Willens • Müssten die Zustände auf der Welt nicht eigentlich immer besser werden? • Warum lässt Gott das alles zu? • Warum lässt der Mensch das zu? • Gibt es auch ein Gruppen- und Völkerkarma? • Wie passt die Lehre von der Reinkarnation mit dem Bevölkerungswachstum zusammen? • Ist Karma für alles verantwortlich? • War auch ich einmal ein Täter? • War ich vielleicht ein großer Wohltäter oder eine berühmte Person? • Wie hat alles angefangen? • Wie hört es auf? • Gilt das Gesetz des Karmas für alle? • Hilft Versöhnung Karma zu überwinden? • Versöhnung mit destruktiven Eltern und früheren Partnern • Was sagt die Bibel zu Karma? • Als der Lehre vom Karma widersprechend wollte man folgende Stellen sehen • Referenzen

WAS IST KARMA?
Reinkarnation, also die Wiederverkörperung der Seele, und Karma sind untrennbar miteinander verbunden. Der Sinn von Reinkarnation besteht darin, dass eine Verbindung zwischen aufeinander folgenden Verkörperungen besteht, und zwar im Sinne einer Entwicklung: Wir lernen aus den Erfahrungen, die wir machen, und entwickeln uns dadurch immer mehr zum Besseren hin. Wäre es nicht so, hätte Reinkarnation keinen Sinn. Ein rein zufälliger Wechsel von einer Verkörperung zur anderen, aus den einen Umständen in andere, mal gut und mal schlecht, mal oben und mal unten, mal hier und mal dort – das wäre sinnlos. Die Folgen unserer Taten müssen sich in späteren Verkörperungen zeigen. Gute Taten haben gute Folgen, schlechte Taten haben schlechte Folgen, nämlich derart, dass wir an uns selbst erleben, wie es jenen ging, die damals unter unseren Taten leiden mussten.
Täter werden unter ähnlichen Umständen zu Opfern. Das wird oft als »Strafe« bezeichnet, doch hier geht es nicht um Strafe im Sinne von Rache oder Vergeltung. Es ist nicht so, dass wir geschlagen werden, bis wir gehorchen. Vielmehr sollen wir am eigenen Leib erfahren, wie es unseren Opfern ging, um dann zu verstehen, wie falsch wir gehandelt haben, damit wir so etwas nie wieder tun. Bei dem, was uns angetan wird – Gutes oder Schlechtes –, handelt es sich meistens um die belehrende Fortsetzung unserer eigenen Taten. Wenn wir Gutes erfahren, ist dies eher die Bestätigung, dass wir richtig gehandelt haben, als eine Belohnung.
Dazu sagt die Bibel: »Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut wird auch durch Menschen vergossen werden« (1. Mos. 9,6). »Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, also tut ihnen auch« (Luk. 6,31). »Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welcherlei Maß ihr messt, wird euch gemessen werden« (Matth. 7,1-2). »… denn wer das Schwert nimmt, der wird durch das Schwert umkommen« (Matth. 26,52). »Was der Mensch sät, das wird er ernten« (Gal. 6,7).
Wo in der Welt erfüllen sich diese Worte? Viele Verbrecher leben und sterben im Wohlstand, weil sie bestechen, geschickt mit dem weltlichen Gesetz umgehen oder einfach nicht erwischt werden. Betrüger und skrupellose Geschäftsleute, die sich auf Kosten anderer bereichern und ihre Konkurrenten ruinieren, leben und sterben im Reichtum. Mancher Mörder entkommt, wird nie gefasst und stirbt in Freiheit an Altersschwäche. Kinderschänder leben unerkannt, vielleicht sogar höchst geachtet in der Nachbarschaft. Die Mörder der Kriege werden geehrt. Generäle, die Angriffskriege als »Verteidigung« bezeichneten, sind Staatsmänner geworden und stehen in den Geschichtsbüchern … Wenn diese Bibelworte wahr sein sollen, wo erfüllen sie sich dann? Im Jenseits? Wie dort? Gibt es dort auch Kriege, Gewalt und Betrug? Oder in einer neuen Inkarnation? Letzteres wäre doch wirklich sinnvoll und gerecht. (...)

IST KARMA EINE BESTRAFUNG?
Wie eben erwähnt, geht es hier nicht um Strafe, nicht um Vergeltung und nicht um Rache, sondern darum, aus der Erfahrung zu lernen. Karma ist an sich neutral. Es kann gut oder, wenn es zu Leid führt, auch schlecht sein.
Was Menschen in Zusammenhang mit Reinkarnation natürlich am meisten beschäftigt, ist das schlechte Karma. Vom guten Karma wird weniger geredet. Negatives Karma kann man unterschiedlich betrachten, zum Beispiel, wie eben erwähnt, als Lektion. Wenn ich Täter war, habe ich mich in keiner Weise darum gekümmert, wie es meinen Opfern ging, sonst hätte ich wohl nicht getan, was ich getan habe. Ich war nur auf meinen Vorteil bedacht, auf die Befriedigung meines Egos, auf Macht, Gewinn oder gar Spaß und Genuss. Wenn ich in einem späteren Leben in einer ähnlichen Situation auf der Opferseite bin, erfahre ich am eigenen Leib, wie es meinen Opfern damals ging. Auf der Seelenebene lerne ich nun, wie falsch solches Tun ist, so dass ich es nicht wiederholen werde. Man kann dies auch als eine Erfahrungsergänzung sehen. Als Täter hatte ich sozusagen nur ein halbes Erlebnis. Ich bekam nicht mit, was meine Opfer fühlten. Das muss ich nun nachholen, damit meine Erfahrung vollständig wird. Erst dann kenne ich beide Seiten des Erlebnisses und kann es richtig verstehen. (...)
Karma ist also keine Bestrafung, denn wir haben es selbst gewählt, indem wir eine Tat wählten. Die Wahlfreiheit geht allerdings nicht so weit, dass man die Folgen der betreffenden Tat sozusagen abwählen könnte. Zusammen mit der Tat wähle ich, ohne es zu verstehen, automatisch auch die Folgen. Dann kommt es natürlich darauf an, wie weit ich mich in der Zwischenzeit entwickelt habe. Bin ich auf der Seelenebene einigermaßen zur Einsicht gekommen, werden die Folgen nicht allzu hart für mich sein. Verweigere ich jedoch stur jede Einsicht, wird es sicher sehr bitter.
Wir wählen aber auch im Zwischenzustand zwischen zwei Leben. Sofern ich Falsches oder gar Böses getan habe, erlebe ich nach dem Tod Schuld, Scham und Schande, den sogenannten »Brand des Gewissens« (vgl. Kapitel 3, Frage 16 unter »Was kommt nach dem Tod?«). In diesem Zustand entscheide ich mich als Seele für eine lehrreiche Erfahrung und wähle ein entsprechendes neues Leben.
Karma, wie es sich auf der Basis von Rückerinnerungserlebnissen darstellt, ist nicht unausweichlich, sondern funktioniert eher nach dem Motto: »Wer nicht verstehen will, muss fühlen.« Es wird durchaus auch Versöhnung und Wiedergutmachung beinhalten. Man »verabredet« sich zwischen zwei Leben mit der Seele eines anderen, dessen Opfer man war oder an dem man zum Täter geworden ist. Dann wird man in einem neuen Leben wieder zusammen sein, um sich auf Seelenebene zu versöhnen. Das gelingt nicht immer gleich, und dann muss man es wiederholen. Es scheint, dass wir nicht darum herumkommen, uns mit allen zu versöhnen, die unsere Opfer waren und deren Opfer wir gewesen sind. Am Ende muss nämlich die Liebe siegen und die Trennung aufhören, bevor wir jenen Zustand erreichen, von dem aus wir nicht mehr zu inkarnieren brauchen.
Eine Voraussetzung, um aus dem Kreislauf der Reinkarnationen aussteigen zu können, ist nämlich, dass wir die Liebe endlich ganz begreifen und leben. Eine weitere ist, dass es keine Seelen mehr gibt, mit denen wir uns noch versöhnen müssen.

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