Aus: Dr. Klaus Heinemann & Gundi Heinemann
»ORBS – LICHTBOTEN DER GRÖSSEREN REALITÄT«
INHALT
Vorwort
Eingangsbemerkung
Einleitung
1 Die Echtheit der Orbs
2 Orbs als Symbole der Transformation
3 Ortsgebundene Botschaften
4 Allgemeine Botschaften
5 Orbs in der Umgebung von Kindern
6 Orbs und charismatische Persönlichkeiten
7 Orbs bei epochalen Ereignissen
8 Orbs an heiligen Orten
9 Orbs zu Hause
10 Orbs mit Gesichtern
11 Sie sind überall
12 Spirituelle Heilung
13 Das O’Jack-Phänomen
14 Eine erweiterte Perspektive
15 Die Zukunft
Anhang A: Orbs-Fotografie in einem Reinraum
Anhang B: Über die Echtheit von Orbs
Anhang C: Über das O’Jack-Phänomen
Bildnachweise
Endnoten
Danksagung
Über die Autoren
VORWORT
Es ist mir eine Ehre, das Vorwort zu diesem bahnbrechenden neuen Buch von Klaus
und Gundi Heinemann zu schreiben. Welche Hochachtung ich für sie empfinde,
lässt sich in Worten nicht angemessen ausdrücken. Das betrifft nicht
nur ihre Professionalität, mit der sie Wissen präsentieren, das viele
Leben verändern wird, sondern auch die Bescheidenheit, die sie beim Umgang
mit diesem Thema und den Menschen auszeichnet, mit denen sie leben und arbeiten.
Ihre Integrität bei der Erforschung und Dokumentation des hinter den Orbs
stehenden Bewusstseins und seiner heilenden Absichten ist über jeden Zweifel
erhaben.
Einige Leser dieses Buches kennen vermutlich Dr. Klaus Heinemanns wissenschaftliche
Qualifikation und die Bücher, deren Autor oder Mitautor er in den vergangenen
zwanzig Jahren war. Vielleicht wissen Sie, dass er Professor für Werkstoffkunde
an der Stanford-Universität war und für sein lebenslanges Wirken auf
diesem Fachgebiet hohes Ansehen genießt.
Das vorliegende Buch beschäftigt sich zwar mit Physik im weiteren Sinne,
es ist aber nicht vollgestopft mit wissenschaftlichen Formeln, die selbst die
hartgesottensten Leser schnell verwirren und ermüden. Ganz im Gegenteil besteht
das Anliegen dieses Buches darin, Verwirrung zu beseitigen und grundlegende und
angemessene Hinweise für die Existenz des Orb-Bewusstseins vorzulegen. Die
Fähigkeiten der Orbs, als Helfer und Heiler zu agieren, wird anschaulich
dokumentiert.
Mit diesem Buch und der ihm zugrundliegende Forschungsarbeit haben die Heinemanns
wirklich Herausragendes geleistet. Sie sind um die Welt gereist und haben Orbs
in Südamerika, Europa und den Vereinigten Staaten fotografiert. Gundi hat
ihr bemerkenswertes Fachwissen auf dem Gebiet der Energieheilung beigesteuert.
Seit die Heinemanns im Jahr 2004 auf das Orb-Phänomen aufmerksam wurden,
hat Gundi ihren Mann bei Orb-Projekten unterstützt. Zusammen mit mehreren
anderen Experten wurden sie für den Film Orbs – Der Schleier hebt
sich interviewt, der das Wissen über Orbs all jenen näherbringt,
die neugierig sind, was es mit diesen hellen kreisförmigen Objekten auf unseren
Digitalfotos auf sich hat. Mittlerweile liefert die enorme Menge des von den Heinemanns
gesammelten Materials einen überzeugenden Tatbestand für das Bewusstsein
der Orbs und ihre heilenden Absichten.
Urteile über religiöse Vorstellungen, wissenschaftliche Theorien oder
Menschen im Allgemeinen werden Sie zwischen den Buchdeckeln von Orbs –
Lichtboten der größeren Realität nicht finden. Auch Berichte
über Gespensterjagden und Spukhäuser sollten Sie auf den nachfolgenden
Seiten nicht erwarten. Finden werden Sie hingegen eine erfrischende Sammlung von
Geschichten über Menschen, die das Orb-Phänomen entdecken, ihre Fotos
miteinander teilen, zu genauen, aufmerksamen Beobachtern der Orbs werden und ergründen,
was deren Existenz für unser Leben bedeutet. Unter diesen vielen Geschichten
befindet sich auch meine eigene – eine karmische Reise durch das Leben von
George Eliot. Sie begann damit, dass ich einen Orb auf einem Foto von meiner Bibliothek
entdeckte, und gipfelte in einer karmischen Offenbarung und Heilung. Meine Geschichte,
wie auch die von vielen anderen, werden dazu beitragen, Ihnen neue, faszinierende
Möglichkeiten zur persönlichen und planetaren Heilung zu erschließen.
Hinzu kommt, dass viele Fotos in diesem Buch sich mit ihrer herausragenden künstlerischen
Qualität bestens dafür eignen, als Hilfsmittel für Meditation und
Heilung eingesetzt zu werden.
Täglich erscheinen neue Geist/Körper/Seele-Autoren auf der Bildfläche
und mäandern durch die metaphysische Landschaft. Doch dann und wann sorgt
ein phänomenales Buch mit schockierender Klarheit für einen echten Durchbruch.
Klaus und Gundi Heinemann haben ein solches Buch geschrieben. Zwei weitere in
dieser Hinsicht besonders einflussreiche Autoren sind Masaru Emoto (Die Botschaft
des Wassers) und Lynn McTaggart (Das Nullpunkt-Feld). Wenn auch
die Forschungsmethoden und Erkenntnisse dieser Schriftsteller Unterschiede aufweisen
mögen, so stimmen sie doch darin überein, dass sie der Verbindung von
Körper, Seele und Bewusstsein größte Bedeutung beimessen.
1962 umrundete der Astronaut John Glenn dreimal die Erde. Dabei erreichte er eine
Geschwindigkeit von über 27.000 Stundenkilometern. Weniger als fünfzig
Jahre später können Touristen einen Sitzplatz in einem russischen Raumschiff
buchen, um die Internationale Raumstation zu besuchen. Wenn Menschen sich für
eine Idee begeistern und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, sind schnelle Fortschritte
möglich. Ich bin fest überzeugt, dass die Arbeit von Klaus und Gundi
Heinemann wegweisend für alle ist, die bereit sind, für die Heilung
der Menschheit zu neuen Ufern aufzubrechen.
– Freda Chaney, Dr. theol.
Autorin von George Eliot Lives:
An Incredible Story of Reincarnation
EINGANGSBEMERKUNG
Weltweit haben unzählige Menschen auf ihren mit Digitalkameras aufgenommenen
Blitzlichtfotos opake kreisförmige Gebilde (Foto 1) entdeckt und sich gefragt,
was es damit auf sich hat. In einem früheren Buch (Das Orb Projekt),
das Klaus zusammen mit Dr. Mícéal Ledwith veröffentlichte,
haben wir diese Phänomene ausführlich untersucht und Vermutungen darüber
angestellt, um was es sich dabei handeln könnte und wie sie auf die Fotos
geraten.
Das Orb Projekt gelesen zu haben ist gewiss hilfreich, aber keinesfalls
eine Vorbedingung, um dieses Buch verstehen zu können. In Orbs –
Lichtboten der größeren Realität laden wir Sie zu einer Entdeckungsreise
ein, die Ihre Wahrnehmung erweitern wird. Wir fragen, ob dem Auftauchen des Orb-Phänomens
eine tiefere Bedeutung, eine wichtige Botschaft innewohnt.
Ein solcher Vorstoß in neue Wissensgebiete kann ziemlich persönlicher
Natur sein. Er ist wie ein Abenteuer in einem neuen Land, das Sie nie zuvor besucht
haben. Jeder Forscher macht auf einer solchen Reise einzigartige Erfahrungen,
abhängig davon, was er oder sie sieht, fühlt und erkennt. Mögen
die hier präsentierten Fotografien und Geschichten von Orb-Enthusiasten aus
aller Welt für uns eine Quelle des Staunens und der Ehrfurcht sein. Erforschen
wir, welche Bedeutung sie für uns haben könnten.
Bei diesem Buch handelt es sich um ein Gemeinschaftswerk im wahrsten Sinne des
Wortes. Die Autoren, ein Ehepaar-Team, haben die meisten dieser Orb-Aufnahmen
selbst gemacht. Alles begann im Herbst 2004 während eines spirituellen Retreats
in Chicago, bei dem der bekannte Heiler Ron Roth sie bat, Fotos seines Workshops
zu machen. Die Arbeit an diesem Buch entwickelte sich zu einem gemeinsamen Projekt,
wobei die Beteiligten ihre besonderen Schwerpunkte einbrachten. Gundi, ausgebildete
Pädagogin, Expertin für alternative Heilmethoden sowie Künstlerin/Fotografin,
konzentrierte sich mehr auf die künstlerische Seite dieser Arbeit mit den
Orbs. Klaus, ein studierter Physiker, beschäftigte sich bei seiner Erforschung
der Orbs stärker mit rationalen und logischen Erklärungsansätzen
für das Phänomen.
Beide teilen ein starkes Interesse an Religion und Spiritualität, und in
diesem Bereich herrscht in ihrer Arbeit, wie sie in diesem Buch präsentiert
wird, vollkommene Übereinstimmung.
Aber der Unterschied in der akademischen Ausbildung erklärt, warum manche
Kapitel eher von Gundi geschrieben zu sein scheinen, während andere stärker
die Handschrift von Klaus tragen. Eine vollständige Durchmischung ihrer beiden
Schreibstile war weder beabsichtigt noch realistischerweise durchführbar.
Nichtsdestoweniger herrscht zwischen den Autoren absolute Einigkeit bezüglich
des in diesem Buch präsentierten Materials, und es war ihnen eine Freude,
gemeinsam daran zu arbeiten.
EINLEITUNG
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.
– Albert Einstein
Die Frage, ob es bewusste Lebensformen außerhalb des physikalisch-materiellen
Bereich gibt, zählt zweifellos zu den meist diskutierten und kontroversesten
Themen, mit denen die Menschheit sich im Lauf ihrer Geschichte befasst hat.
Bis in jüngste Zeit gab es nur anekdotische Beweise – diese allerdings
in rauen Mengen – für die Existenz »nicht-physischen« Lebens.
Der Durchschnittsmensch kann »andersweltliche« Lebensformen weder
unmittelbar sehen noch spüren. Auch kann er kein physikalisches Experiment
entwerfen, mit dem sie sich zweifelsfrei nachweisen ließen. Wir wurden dahingehend
indoktriniert, Dinge, die nicht gesehen, gewogen oder mit konventionellen wissenschaftlichen
Methoden nachgewiesen werden können, für nicht real zu halten. Nicht-physikalische
Phänomene sind eine Frage des Glaubens.
Demnach neigen wir dazu, abhängig von unserer individuellen Konditionierung
und persönlichen Vorliebe, an die Existenz einer nicht-physikalischen Realität
zu glauben, diese zu bezweifeln oder völlig abzulehnen. Und ebenso gilt dies
für die Annahme, es könnte nicht-physische Intelligenzen beziehungsweise
ein individuelles nicht-physisches Bewusstsein geben. Typischerweise finden wir
uns irgendwo auf einer Skala wieder, die vom blinden Glauben an diese unsichtbare
Wirklichkeit bis zur geradezu fanatischen Ablehnung einer solchen Möglichkeit
reicht.
Andererseits, wenn individuelles intelligentes nicht-physisches Bewusstsein existiert,
muss es für »sie« eine ziemlich harte Nuss sein, die Aufmerksamkeit
von uns Menschen zu erregen, da wir ihre Realität weder mit unseren Sinnen
wahrnehmen noch wissenschaftlich messen können. Selbst wenn wir das Hindernis
unseres antrainierten Skeptizismus überwinden und uns für die Idee öffnen,
dass spirituelle Wesen existieren könnten, ja, sie sogar als hoch willkommenen,
wichtigen Aspekt der größeren Realität betrachten, verfügen
wir über keinerlei klar definierte Methode, um mit ihnen zu kommunizieren.
Wir können sie nicht eindeutig wahrnehmen oder ihre Antworten auf eine Frage
verstehen, die wir ihnen stellen, oder die Botschaften entschlüsseln, die
sie uns vielleicht übermitteln.
Durch das Auftauchen der Orb-Fotografie ist nun alles anders geworden. Das zentrale
Handikap der Geistwesen (ein vereinfachender Ausdruck, den wir verwenden, wenn
wir von andersweltlichen individuellen Trägern von Intelligenz und Bewusstsein
sprechen) – sich dem modernen Alltagsmenschen bemerkbar zu machen –,
ist damit überwunden. In der Digitalfotografie haben die Geistwesen, wie
es scheint, ein Medium gefunden, um uns ihre Existenz unwiderlegbar zu beweisen.
Und diese Beweise sind allen Menschen frei zugänglich, auch den nicht hellseherisch
Begabten. Alles, was man dafür braucht, ist eine einfache Digitalkamera.
(...)
In diesem Buch werden wir uns hauptsächlich mit jenen Orbs befassen, bei
denen wir vermuten, dass es sich um Emanationen hoch entwickelter Geistwesen handelt.
Bei ihnen gehen wir davon aus, dass sie, wenn sie auch nicht in für Menschen
hörbarer Weise sprechen können, doch auf den Fotos erscheinen, weil
sie uns eine Botschaft übermitteln wollen.
Dementsprechend können wir Spekulationen darüber anstellen, wie die
hoch entwickelten Wesen, die durch Orb-Fotos auf sich aufmerksam machen, mit uns
zu kommunizieren versuchen. Dazu könnten direkte Botschaften an die fotografierende
oder an die fotografierte Person gehören, an eine Gruppe von Personen oder
sogar an die Menschheit insgesamt.
Da akustische Mitteilungen bei den Orbs nicht vorkommen, müssen wir auf unseren
Orb-Fotos nach visuellen Botschaften suchen, bei denen Farbe, Größe,
Intensität, Form und Ort als Codes benutzt werden. Auch die immer wieder
innerhalb der Orbs erkennbaren Formen und Strukturen (Mandalas, durchsichtige
Stellen, Gesichter) können Botschaften darstellen.
Außerdem ist vorstellbar, dass bestimmte Orb-Fotos dazu dienen sollen, auf
einer unmittelbaren intuitiven Ebene zu kommunizieren. Diese Botschaften kann
man empfangen, wenn man sich kontemplativ auf ein solches Orb-Foto einstimmt,
sich also in einen meditativen, empfänglichen Zustand versetzt und seine
inneren Wahrnehmungskanäle öffnet.
In diesem Buch berichten wir von der rationalen und der intuitiven Auswertung
einer großen Anzahl von Orb-Fotos im Hinblick auf spezifische Botschaften,
die möglicherweise auf ihnen enthalten sind. Dabei werden stets diese allgemeinen
Analyse-Kriterien angewandt.
Unser Ziel ist es nicht, die Leser mit wundervollen Orb-Fotografien zu beeindrucken.
Im Internet können Sie spektakuläre Orb-Fotos in großer Zahl finden.
Stattdessen zeigen wir oft eher bescheiden wirkende Bilder, wie Sie sie auch bei
ihren eigenen Fotos antreffen werden, wenn Sie bereit dafür sind. Das Großartige
an den Orbs ist nicht, wie hell, wie groß oder wie zahlreich sie auf Ihren
Fotos auftauchen, sondern dass es sie überhaupt gibt und was das für
Sie bedeutet. Die Botschaften, die sie Ihnen wahrscheinlich übermitteln wollen,
sind einfach, praktisch, lebensbejahend und hilfreich. Stimmen Sie sich also darauf
ein.
AUS KAPITEL EINS: STAUBPARTIKEL ODER EMANATIONEN DES GEISTES?
Sind also Orbs nun echte Emanationen von Geistwesen, oder lassen sie sich als
zufällige fotografische Fehler erklären? Diese Frage wird gestellt,
seit die ersten Orbs auf Fotos auftauchten. Im Buch Das Orb Projekt haben
wir diesem Thema ein ganzes Kapitel gewidmet.
Trotz dieser bereits veröffentlichten schlüssigen Argumentation für
die Echtheit der Orbs kann es Klaus als akademisch ausgebildeter Wissenschaftler
nicht verantworten, ein weiteres Buch über dieses immer noch umstrittene
Phänomen zu schreiben, ohne wenigstens kurz darauf einzugehen, warum er von
der Echtheit der Orbs überzeugt ist. Seine aktuelle Argumentation zu dieser
Frage finden Sie in Anhang B dieses Buches. Aufgrund seiner intensiven Forschungsarbeit
auf diesem Gebiet gelangt er zu dem Schluss, dass eine überwältigende
Mehrzahl der Orb-Aufnahmen, die von Fotografen weltweit gemacht werden, authentisch
sind und nicht durch Kameradefekte, Reflexionen an Staubteilchen, Wassertröpfchen
oder andere Lichtbrechungsphänomene verursacht werden. An dieser Stelle gehen
wir nur auf die wichtigsten Argumente ein. Eine ausführliche Erörterung
befindet sich im Anhang.
Das häufigste von Kritikern vorgebrachte Gegenargument ist die Reflexion
an Staubpartikeln, die nahe am Kameraobjektiv durch die Luft schweben. Diese Erklärung
kann aus zahlreichen, in Anhang B erläuterten Gründen nicht aufrechterhalten
werden. Dazu gehört auch ein kürzlich ausgeführtes Experiment unter
Reinraum-Bedingungen, also in einer Umgebung, in der durch die Luft schwebende
Partikel in einer für ein solches Reflexionsphänomen ausreichenden Größe
nicht vorkommen.
Andere von Kritikern vorgebrachte Argumente kreisen um Verunreinigungen und Anomalien
an der Kamera oder dem in diese eingebauten elektronischen Fotosensor. Diese Argumente
lassen sich durch mehrere unwiderlegbare Fakten entkräften. Dazu zählen
zahlreiche Orb-Fotos, die von dem niederländischen Profi-Fotograf Ed Vos
und vielen anderen Fotografen auf herkömmlichem Filmmaterial gemacht wurden.
Das bedeutsamste Argument für die Echtheit der Orbs sind aber die verblüffenden,
eindrucksvollen Anzeichen dafür, dass Orbs auf bestimmten, strategisch ausgewählten
Fotos und in strategischen Positionen erscheinen. Die Befunde dafür sind
so überzeugend, dass es völlig unmöglich ist, alle Orb-Erscheinungen
auf Fotos als statistisch zufällig und anekdotisch wegzuerklären. Hierdurch
wird belegt, dass Orbs viel mehr sind als bloße, zufällig auftretende
Reflexionseffekte. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die nicht-physischen Wesen,
die wir als Urheber der Orbs annehmen, durch die jeweilige Position der Orbs auf
einem Foto dem Fotografen oder den Betrachtern etwas mitzuteilen versuchen. In
diesem Buch wollen wir uns hauptsächlich diesem Thema widmen.
AUS KAPITEL EINS: ENERGETISCHE ÜBERLEGUNGEN
Was geschieht wirklich, wenn wir Fotos von Orbs machen? Dass Orbs überhaupt
auf Fotos erscheinen, deutet darauf hin, dass irgendein physikalischer Vorgang
ablaufen muss. Worin also besteht dieser Vorgang?
Auf der Basis der vorliegenden Befunde können wir die Hypothese aufstellen,
dass der Prozess beim Denkvermögen eines intelligenten Wesens außerhalb
von dieser Welt beginnt und mit einem physikalischen Beweisstück in Gestalt
einer Fotografie endet. Mit anderen Worten, ein zielgerichteter, von einer Absicht
getragener energetischer Abdruck aus einer Realität außerhalb unserer
physikalischen Realität wird innerhalb unserer physikalischen Realität
fotografisch festgehalten.
Selbst wenn es uns schließlich gelingt, diesen Vorgang völlig zu verstehen,
also, wie Orbs von unseren Kameras aufgenommen werden – und wir bezweifeln
nicht, dass wir es mit der Zeit besser verstehen werden –, haben wir immer
noch nur eines der beiden Elemente enträtselt, nicht das vollständige
Phänomen.
Der nächste Schritt müsste darin bestehen herauszufinden, wie diese
intelligenten Wesen es schaffen, die physikalische Energie zu »produzieren«,
die für diesen Abbildungsprozess offenkundig erforderlich ist. Die tatsächliche
Menge physikalischer Energie, die benötigt wird, um auf einem Foto das Bild
eines Orbs zu erzeugen, ist extrem gering. Vermutlich genügt dafür die
Energie, die in etwa 1000 Photonen enthalten ist, also sehr, sehr wenig. Es wäre
das Milliardstel eines Milliardstels der Energiemenge, die man benötigt,
um eine gewöhnliche 100-Watt-Glühbirne eine Sekunde lang brennen zu
lassen.
Aber dennoch handelt es sich um Energie, was uns darauf hinweist, dass die Realität,
in der diese nicht-physikalischen Wesen existieren, eine energetische Komponente
aufweisen muss. Es zeigt außerdem, dass es diesen Wesen gelungen ist, eine
technologische Erfindung der Menschen zu nutzen, mit der winzigste Energiemengen
sichtbar gemacht werden können. Die Umwandlung einer winzigen Menge Photonenenergie
wird zu einer großen, hellen und manchmal farbenreichen fotografischen Aufnahme,
die wir sehen und an der wir uns wieder und wieder erfreuen können. Das ist
bemerkenswert!
Den zur Erzeugung dieser Energie angewandten Prozess haben wir noch nicht verstanden,
weil wir die Realität dieser Wesen nicht verstehen. Vielleicht sind sie in
der Lage, Energie umzuwandeln, wie sie etwa von einem elektronischen Kamerablitz
abgegeben wird. Oder sie erzeugen die Energie selbst und lenken sie dann auf die
Kamera. In diesem Fall können sie kostbare Energie dadurch sparen, dass sie
diese nicht in Richtungen lenken, wo sie niemand sieht oder entdeckt, also wo
sich keine Kamera befindet.
Bezüglich der physikalischen Aspekte der Orb-Fotografie gibt es offensichtlich
noch viele offene Fragen. In diesem Buch geht es im Wesentlichen darum, die hinter
den Orbs stehende Absicht zu ergründen und herauszufinden, was sie uns mitteilen
wollen.