Aus: Barbara Hand Clow
»2012 – DER MAYA CODE«
INHALT
Vorwort von Carl Johan Calleman
Danksagung
Einführung
KAPITEL EINS: DER MAYAKALENDER
Die Entdeckung • Kontinuität in der
mittelamerikanischen Kultur • Zeitzyklen im Kalender • Besuch der
Mayatempel • Antike Kulturen im neuen Paradigma interpretiert • Das
Erbe der Maya • Die Beiträge von John Major Jenkins • Der Sturz
des polaren Gottes • Der dunkle Spalt in der Milchstraßengalaxis
• Die Zeitmanie der Maya • Harmonische Konvergenz: 16. und 17. August
1987
KAPITEL ZWEI: ORGANISCHE ZEIT
Evolutionstheorie und der Mayakalender •
Die neun Unterwelten der Schöpfung • Darwin’sche
Evolutionstheorie oder ein intelligenter Plan? • Amerikanischer
jüdisch-christlicher Fundamentalismus • Die Integration des neuen
wissenschaftlichen Paradigmas • Die Stele von Coba und die neun
Unterwelten • Die Schwingung des Tzolkin • Wie die alten Maya den
Kalender entdeckten • Der Schöpfungsplan • Die zwanzigfache
Beschleunigung der Zeit • Simultane Schöpfungsfäden • Die
Tage und Nächte der Säugetier-Unterwelt • Die
Sippen-Unterwelt und der Homo habilis • Die regionale Unterwelt und der
Homo sapiens
KAPITEL DREI: DIE GLOBALE MARITIME ZIVILISATION
Die Jungsteinzeit • Die regionale
Unterwelt als Garten Eden • Die große Katastrophe von 9500 v.
Chr. • Lebensraum und posttraumatisches Stresssyndrom • Die globale
maritime Zivilisation • Spuren der globalen maritimen Zivilisation •
Die Entschlüsselung der regionalen Unterwelt • Bewusstsein der
Einheit, Bewusstsein der Dualität • Megalithische und zyklopische
Steintechnologie • Der sechste Tag der regionalen Unterwelt •
Altsteinzeitliche Höhlen • Altsteinzeitliche Steingongs • Die
megalithische geologische Universität von Carnac in Frankreich •
Rituelle Körperhaltungen und ekstatische Trance
KAPITEL VIER: EINTRITT IN DIE MILCHSTRASSENGALAXIS
Die Ausrichtung der
Winter-Tagundnachtgleiche an der Galaxienebene im Jahr 1998 • Der
siebte Tag der nationalen Unterwelt • Galaktisches Bewusstsein seit
1998 • Die Beschleunigung der planetarischen Unterwelt: 1755–2011
• Galaktozentrische Astronomie und Astrophysik • 1998 kreuzte die
Ekliptik die Galaxienebene • 1998 bildete sich auf der Erde eine
Wölbung • Schwarze Löcher und Singularitäten • Die
schräg stehende ikosaedrische Erde • Die neue Präzession und
der Rigveda • Galaktische Superwellen und Präzession
KAPITEL FÜNF: DER WELTENBAUM
Heilige Kulturen und die Welten • Die
stofflichen und spirituellen Welten • Der Weltenbaum als Antrieb der
Evolution auf der Erde • Der geografische Standort des Weltenbaumes •
Die Kreuzung des Weltenbaumes • Der Einfluss des Weltenbaumes
während der nationalen Unterwelt • Das kollektive Drama und das
unsichtbare Kreuz • Holografische Schwingungsgleichheit des
menschlichen Gehirns und der Erde • Aktive Meditation • Heilige
Körperhaltungen und die alternative Wirklichkeit
KAPITEL SECHS: DIE GALAKTISCHE UNTERWELT UND DIE ZEITBESCHLEUNIGUNG
Die galaktische Unterwelt und Amerika
als globales Imperium • Der erste Tag der galaktischen Unterwelt: 5.
Januar 1999–30. Dezember 1999 • Die erste Nacht der galaktischen
Unterwelt: 31. Dezember 1999–24. Dezember 2000 • Der zweite Tag
der galaktischen Unterwelt: 25. Dezember 2000–19. Dezember 2001 •
Die zweite Nacht der galaktischen Unterwelt: 20. Dezember
2001–14. Dezember 2002 • Der dritte Tag der galaktischen
Unterwelt: 15. Dezember 2002–9. Dezember 2003 • Die dritte Nacht
der galaktischen Unterwelt: 10. Dezember 2003–3. Dezember 2004 •
Der vierte Tag der galaktischen Unterwelt: 4. Dezember 2004–28.
November 2005 • Die vierte Nacht der galaktischen Unterwelt: 29.
November 2005–23. November 2006
KAPITEL SIEBEN: ERLEUCHTUNG UND PROPHEZEIUNG BIS EINSCHLIESSLICH 2011
Der Zusammenbruch in der galaktischen
Unterwelt • Die Welten der nationalen, planetarischen und galaktischen
Unterwelten • Der Wirbelsturm der Gewalt im Nahen Osten • Der Tod der
organisierten Religion • Der fünfte Tag der galaktischen
Unterwelt: 24. November 2006–18. November 2007 • Die fünfte
Nacht der galaktischen Unterwelt: 19. November 2007–12. November
2008 • Der sechste Tag der galaktischen Unterwelt: 13. November
2008–7. November 2009 • Die Wahrheit über die Exopolitik am
sechsten Tag der galaktischen Unterwelt • Eine Botschaft von den
Plejaden: Im Jahr 2011 endet die Quarantäne der Erde innerhalb des
Universums
KAPITEL ACHT: CHRISTUS UND DER KOSMOS
Quetzalcoatl und die neun Dimensionen •
Galaktische Superwellen und die große Katastrophe von 9500 v.
Chr. • Begreifen der Wirklichkeit durch inneres Bewusstsein • Paul A.
LaViolette und die Botschaft der Pulsare • Pulsare als
außerirdische Signalgeräte • Pulsare und Exopolitik • Die
Wiedererlangung unseres spirituellen Potenzials und die Wächter •
Die Enochianer und Uriels Maschine • Seelenwanderung zur Erhaltung des
zeitlosen Wissens • Jesus Christus als Pantokrator • Vorsintflutliche
Weisheit in Genesis Unveiled • Das Buch Enoch • Die Geburt der Riesen
und die Vergrößerung des Schädels • Das Goldene
Zeitalter und die Feier des Durchbruchs
ANHANG A: Überlegungen zur sich neigenden Erdachse
ANHANG B: Astrologische Transite bis einschließlich 2012
ANHANG C: Gebrauchsanweisung für die galaktische Unterwelt
ANHANG D: Finden Sie Ihr Maya-Tageszeichen heraus: Umwandlungskodex für den Mayakalender von Ian Lungold
Nachwort zur deutschen Ausgabe
Über die Autorin
Verzeichnis der Abbildungen
Anmerkungen
Bibliografie
Register
VORWORT VON CARL JOHAN CALLEMAN
Dieses Buch von Barbara Hand Clow, der Ersten Mutter des modernen
Mayatums, kann als Einladung an alle gelten, sich an der breit
gefächerten Diskussion darüber zu beteiligen, warum wir und
das Universum existieren. Erst als es den modernen Menschen gelang, den
Beitrag der alten westamerikanischen Eingeborenenzivilisationen zu
integrieren, wurde es möglich, unsere Sicht der Welt wieder zu
heilen. Zwar respektieren bereits viele Menschen die Ehrfurcht, die die
amerikanischen Ureinwohner der Natur entgegenbringen, aber wir
müssen darüber hinaus auch endlich begreifen, dass wir ohne
ihren intellektuellen Beitrag, nämlich ohne ihr Kalendersystem,
niemals den Rahmen für eine vollständige Theorie hätten
abstecken können. Der Mayakalender war das fehlende Stück des
Puzzles, und zum Glück werden sich immer mehr Menschen dessen
bewusst.
Der Maya Code enthält neue Aspekte der verschiedenen Unterwelten,
die alle zusammen das prophetische Mayakalendersystem bilden. Barbara
Hand Clow beschreibt die Zeitbeschleunigung, was nur ein anderer
Ausdruck für den göttlichen Schöpfungsvorgang ist, in
einer unnachahmlich lebendigen und verständlichen Weise. Ich bin
sicher, dass der Leser oder die Leserin es richtig genießen wird,
mit ihr auf die Reise zu gehen: eine Reise, in deren Verlauf sie
erforscht, welche Konsequenzen dieser Vorgang für unser Leben und
für das Universum im Allgemeinen hat. Ihre Untersuchungen
inspirieren uns dazu, über viele ungelöste Rätsel
nachzudenken – von jungsteinzeitlichen Steinarrangements bis zur
intergalaktischen Kommunikation und den neun Dimensionen des
Bewusstseins. Überdies werden diejenigen unter meinen eigenen
Studenten, die unzufrieden waren, weil sich in meinen Theorien
nirgendwo ein Hinweis auf Atlantis und andere verschollene
Zivilisationen findet, hier eine alternative Sichtweise finden.
(…)
Anscheinend ist es immer wesentlich schwieriger, völlig neue
Phänomene vorauszusagen, die unsere Welt ergänzen und
erweitern, als Katastrophen vorherzusehen, die sie zerstören
könnten. Wir müssen davon ausgehen, dass völlig
unvorhersehbare Phänomene unsere Welt bereichern werden –
und wenn Barbara Hand Clow recht hat, müssen wir uns vielleicht
auf eine Überraschung gefasst machen. (…)
EINFÜHRUNG VON BARBARA HAND CLOW
Seit 1987 wurden von drei großen modernen Philosophen
Meisterwerke über den Mayakalender veröffentlicht: 1987 die
Originalausgabe des Maya-Faktors von José Argüelles, 1998
Maya Cosmogenesis 2012 von John Major Jenkins und 2001 und 2004 zwei
Versionen von The Mayan Calendar von Carl Johan Calleman. Da ich selbst
seit 1986 viele Bücher geschrieben habe, die teilweise mit dem
Mayakalender zu tun hatten, bin ich nun bereit, an dieser Diskussion
teilzunehmen. (…)
Sie haben wahrscheinlich gehört, dass die spanischen Eroberer die
Literatur der Maya, Nahua und Azteken größtenteils
verbrannten. Vielleicht meinen Sie, es sei nicht mehr genug Material
übrig, um die Maya zu erforschen, abgesehen von einem Besuch ihrer
fantastischen Pyramiden. In Wirklichkeit steht uns beim Studium der
Maya jedoch ebenso viel Mythologie, Literatur und Kunst zur
Verfügung wie bei den alten Ägyptern, Sumerern und Griechen.
Es gibt immer noch viele Nachkommen der Maya, für die die uralten
Erinnerungen sehr lebendig sind, besonders was die alten Kalender
angeht. Die Kultur der Maya ist eine Goldmine. In diesem Buch werde ich
die Mayawissenschaft der Zeitzyklen untersuchen, und zwar vor allem mit
Hilfe des Kalenders, der die letzten 5.125 Jahre der Geschichte
umfasst: die Lange Zählweise, die Calleman auch das Große
Jahr nennt. (…)
In ihren Arbeiten über den Mayakalender haben sowohl
Argüelles als auch Jenkins und Calleman geschlussfolgert, dass die
Erde nicht überleben wird, wenn das wissenschaftliche,
materialistische und fortschrittsgläubige Paradigma des Westens
die Welt weiterhin verzehrt. Alle drei lehren, dass das Studium der
Geheimnisse der Maya die Menschen dazu inspirieren kann, Erleuchtung zu
erlangen und den westlichen imperialistischen Zug zum Entgleisen zu
bringen, ihn zur Hölle zu schicken. Wie Sie in diesem Buch lesen
werden, glaube ich daran, dass wir diesen Zug tatsächlich
entgleisen lassen und zur Hölle schicken werden, und zwar, indem
wir in unserer Welt Frieden erschaffen. (…)
KAPITEL 3: DIE GLOBALE MARITIME ZIVILISATION
Mein ganzes Leben lang habe ich beobachtet, dass die Wissenschaftler
geradezu peinlich genau vermeiden, sich mit der jüngsten und
wichtigsten Katastrophe näher zu befassen, nämlich mit dem
großen Artensterben im Pleistozän. Stattdessen konzentrieren
sie sich auf Artensterben in viel fernerer Vergangenheit, etwa dem
Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. Vielleicht liegt
das daran, dass wir einiges über die Jäger und Sammler
wissen, die vor 11.500 Jahren in kleinen Gruppen über die Erde
wanderten. Also sträuben wir uns dagegen, mehr über diese
jüngste Katastrophe zu erfahren, weil wir Menschen damals die fast
vollständige Vernichtung des Lebens auf der Erde miterlebten.
Beweise für diese große Katastrophe finden sich in den
gefrorenen Leichen von Auerochsen, Bisons, Pferden, Schafen, Tigern,
Löwen, Mammuten und Wollnashörnern, die tief im
Dauerfrostboden von Sibirien und Alaska begraben liegen. (…)
Ein Ungeheuer erschien zwischen Sirius und Regulus, kam durch die
Plejaden ins Sonnensystem und näherte sich der Erde, und dann
begann der schreckliche Albtraum. Die Atmosphäre der Erde wurde
elektrisch aufgeladen, und Wasser und Luft erhitzten sich so schnell,
dass die Menschen vor Entsetzen auf die Knie fielen. Am Himmel wanden
sich feurige Drachen und Schlangen, die Erde neigte sich dem Ungeheuer
entgegen, und dann gab es eine betäubende Explosion. Die
Magnetsphäre und das Ungeheuer verbanden sich miteinander, und es
gab einen ohrenbetäubenden Krach! Stunden später fielen
Eisblöcke, Hagel und gigantische Wassermassen vom Himmel auf die
Menschen hinunter. Starke elektromagnetische Stürme
überwältigten das bioelektrische Feld der Tiere, Menschen und
Pflanzen, und sogar der Felsen – und deshalb verdrängen wir
dieses Ereignis immer noch. An diesem Tag wurde die Angst tief in das
Reptiliengehirn eingegraben, und seitdem war unser Verhältnis zu
unserer Umwelt immer von dieser Erinnerung geprägt.
Anschließend herrschte Chaos, als die Vulkane ausbrachen und
Meere und Seen kochten: Die Erde erschauerte und krachte in ihren
Grundfesten. (…)
Hier soll es nur darum gehen, dass die Menschheit zwar nicht ausstarb
wie die Dinosaurier, dass wir aber einen Teil unserer
Gehirnkapazität eingebüßt haben. Ich glaube, ein
Großteil dieser Erinnerungen und eine Menge Wissen aus
früheren Unterwelten wird von traumabedingten, emotionsgeladenen
Gedächtnisblockaden zurückgehalten – und ich glaube,
dass diese Information in den von Wissenschaftlern sogenannten
»Schrott-DNS-Strängen« steckt. Laut den
Wissenschaftlern werden nur zehn bis fünfzehn Prozent der
menschlichen DNS für biologische Funktionen genutzt, und der Rest
wird von ihnen als »Schrott-DNS« bezeichnet. Zum jetzigen
Zeitpunkt unserer Evolution, während des Zusammenflusses der
Zeitbeschleunigungen aller neun Unterwelten, strukturiert sich unser
Gehirn rasend schnell um. Sollte ich recht haben und sollte die von den
traumatischen, emotionsgeladenen Gedächtnisblockaden
zurückgehaltene Information tatsächlich in der Schrott-DNS
gespeichert sein (zusammen mit Erinnerungen an die Vergangenheit), dann
aktivieren die Zeitbeschleunigungen diese DNS offenbar, so dass unser
Körper und unser Bewusstsein sie benutzen können. (…)
KAPITEL 8: CHRISTUS UND DER KOSMOS
Und was ist mit der Zeit, die wir noch übrig haben? Egal welchem
Forscher man vertraut, der Mayakalender endet zwischen 2011 und der
Wintersonnwende des Jahres 2012, und viele Menschen glauben, dass 2012
die Zeit selbst aufhören wird zu existieren. Wenn man das Ende der
Zeit erreicht, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass man damit
auch das Ende des Lebens erreicht – ganz sicher jedoch bedeutet
es das Ende der Informationssuche,
was unsere eigene Geschichte angeht. Dabei sind die verbleibenden
Dinge, die wir noch über unsere Geschichte und Evolution
herausfinden müssen, sehr wichtig. Meiner Meinung nach müssen
wir in Erfahrung bringen, was die »dämonischen
Mächtigen« – die globale Elite – denn nun
wirklich für die Erde geplant haben. (…) Ich glaube, wir
werden 2011 erleben, dass das Kontrollprogramm dieser Elite endet! Da
die elitären Drahtzieher im Geheimen arbeiten, besteht der Ausweg
aus dem Schwingungsgefängnis, in das sie uns alle, mit Ausnahme
ihrer eigenen Leute, eingesperrt haben, in der Meisterung
gewisser Wissensebenen. (…)
Die gezielte Seelenwanderung war wahrscheinlich die Methode, der sich
die alten Kulturen bedienten, um das von ihren Vorfahren angesammelte
Wissen zu bewahren. Diese esoterische Wissenschaft geht weit über
Reinkarnation hinaus: Es war eine Technik zur Manipulation von Seelen,
damit diese in neuen Körpern zurückkehren und die
Weisheitsüberlieferungen aus der Vergangenheit weiter am Leben
erhalten konnten. Klingt das absurd? Warum leben wir heute in einer
Welt, die sich rasend schnell zurückentwickelt, obwohl die meisten
Menschen gutherzig sind und sich redlich bemühen, ein ethisches
Leben zu führen? Die frühen Christen glaubten an die
Reinkarnation, und die Bibel berichtet, Jesus sei der wiedergekommene
Prophet Elisa gewesen und Johannes der Täufer der wiedergeborene
Elias, und im Jahr 553 erklärte die Kirche die Reinkarnation zur
Ketzerei. (…) Wäre es nicht wirklich einfacher,
Säuglingen das zeitlose Wissen schon bei der Geburt zu
übertragen? Wäre die effektivste Methode dafür nicht die
Wiederkunft großer Weiser als Neugeborene? Ich glaube, dass genau
das heute geschieht: Große Weise werden als sogenannte
Indigokinder wiedergeboren – das ist die Wiederkunft der Kinder des Lichts. (…)
Ich erwähne dies, um zu veranschaulichen, dass Christus wesentlich
universeller geliebt wird als die meisten Christen anscheinend wissen.
Und ich erwähne Christus in diesem Buch, weil Quetzalcoatl oft als
der Christus der Mayatradition bezeichnet wird. Wenn man Christus als
den Höhepunkt der menschlichen Entwicklung betrachtet, wie es
Strachan in seiner Untersuchung der Überlieferung von Christus als
Pantokrator getan hat, dann befreit man ihn vom Kreuz und seine
Geschichte von der christlichen Vereinnahmung. Laut Strachan meinen
viele Gelehrte, deren Fachgebiet das Neue Testament ist, dass die
biblischen Texte über »Jesus als Pantokrator«, also
als Schöpfer aller Dinge, lediglich spätere Einfügungen
»frommer Heiligen-Biographen« sind, die fest entschlossen
waren, Jesus zu vergöttlichen. Aus der Gematria-Analyse seiner
griechischen Namen geht jedoch klar hervor, dass Christus sehr wohl
Gottes Mitschöpfer, also Pantokrator ist. Die Gematria-Analyse
seiner Namen identifiziert ihn mit den Proportionen des
Göttlichen, und zwar in der Symbolik der Dreieinigkeit wie in der
Abfolge der Fibonacci-Zahlen. Dadurch ist die Ebene des Christus
zugleich auch die Ebene der Heiligen Geometrie und der heiligen
Klänge, der Essenz des Schöpfers: Christus als lebendiger, personifizierter Höhepunkt der Natur.
Falls es stimmt, dass das heilige Licht der Venus benutzt worden ist,
um eine solche Seele hierherzubringen, dann legt die identische
Ausrichtung der Venus im Jahre 2001 nahe, dass die alten Rituale in
unserer heutigen Zeit wiederkommen müssen. (…)
NACHWORT ZUR DEUTSCHEN AUSGABE
(…) Ich wünschte, ich hätte das Wiederaufleben des
regionalen Bewusstseins der Einheit während der galaktischen
Unterwelt stärker herausgestellt. Aber ich hatte nicht wissen
können, dass ein Film wie Avatar gegen Ende 2009 das regionale Bewusstsein derart aufsprengen würde. Avatar
hat bei Millionen Menschen wieder Erinnerungen an das Einssein mit der
Natur geweckt, und das wird uns tatsächlich helfen, wenn
während der letzten Zeitbeschleunigung in der universalen
Unterwelt (11. Februar 2011 bis 28. Oktober 2011) die Natur unsere
Spezies dominiert. Kurz zuvor, am 2. November 2010, wenn die
galaktische Gemeinschaft sich für die Erde öffnet, werden wir
den siebten Tag der galaktischen Unterwelt beginnen. Das wird unsere
Sinne nahezu unablässig mit Wogen der Erleuchtung überfluten,
die uns wieder mit der Natur vereinen. In Avatar
hat uns Pandora erste Einblicke in dieses Erwachen gewährt. Davor
wird um die Mitte der sechsten Nacht herum, am 6. Mai 2010, der
große Schmerz der ersten Hälfte der sechsten Nacht weichen
– ebenso wie das Leid der großen Erdbeben in Haiti und
Chile. Schon bald werden die meisten
Menschen auf der Erde es für obszön halten, sich inmitten so
vieler Naturkatastrophen an Kriegen zu beteiligen. (…)