Aus: Meg Blackburn Losey
»THE CHILDREN OF NOW. KRISTALLKINDER, INDIGOKINDER, STERNENKINDER
UND DAS PHÄNOMEN DER ÜBERGANGSKINDER
«
INHALT
Ein weiteres Mal habe ich Michael mit achtzehn Monaten beobachtet, wie er eine
Heilung durchführte. Meine Schwiegertochter hat eine sehr große Familie
… Eine Großtante aus Kalifornien war zu Besuch. Tantchen hatte einen
Unfall gehabt, der zu einer Verletzung an der Schulter führte, die operiert
worden war. Ihre Schwester (Michaels andere „Omi“) massierte die Schulter
der Tante, während Michael und ich am anderen Ende des Wohnzimmers miteinander
spielten. Es gab keinen Hinweis darauf, dass der Kleine darauf achtete, was sich
auf der anderen Seite des Raumes zutrug. Als die Massage beendet war, ging Michael
ganz zielstrebig zu seiner Tante und strich ihr sehr bewusst mit seiner kleinen
Hand sanft über den vernarbten Bereich. Er ging noch zweimal zu ihr, um seine
Heilung abzuschließen. Die andere Omi und Tantchen saßen erstaunt
da. Ich lächelte in dem Wissen, dass ich diesen kleinen Goldengel (er hat
blondes Kraushaar) bei etwas beobachtet hatte, was ihm ganz natürlich entsprach.
Anbei finden Sie Fotos und Infos zu meiner Enkelin Malia, die am 25. September
vier Jahre alt wird. Ich versuche mit ihr über ihre unsichtbaren Freunde
zu sprechen (und davon hat sie wirklich eine Menge). Ich frage sie, wo sie herkommen,
und sie erzählt mir dann, sie seien gestorben und kämen vom Himmel.
Von zweien redet sie am meisten – Donna und Hebee. Sie kennt Geschichten
über alle, über ihre Eltern und Familien … Sie sind oft bei uns,
in ihrem Haus oder bei mir, wenn sie hier zu Besuch ist. Ich tue dann so, als
wüsste ich, dass sie da sind, und dass ich sie sehe, und ich spreche auch
zu ihnen.
Eines Tages fuhr ich sie spazieren, als wir einen wunderschönen Regenbogen
sahen. Sie schnellte aus ihrem Kinderwagen [Buggy] hoch und sagte freudig: „Guck
mal, Mama! Das ist Gottes Versprechen!“. An einem anderen Tag spielten wir
zu Hause mit Knete, als sie zu mir hochsah und meinte: „Weißt du,
Mama, Gott ist kein Mann und auch keine Frau. Gott ist ein großer Ball aus
Licht, und wenn du geboren wirst, nimmt er ein bisschen von dem Licht und gibt
es dir.“ Nun kommt meine Lieblingsgeschichte. Ich lernte bei einigen Wochenendseminaren
eine neue Form von Energiemustermassage. Eine unserer Übungen bestand darin,
uns mit unserem Krafttier zu verbinden und uns mit dieser Energie zu bewegen.
Ich stellte fest, dass ich mich mit dem Adler verband. Aber irgendetwas stimmte
nicht. Ich konnte meine Schwingen nicht ausbreiten. Ich konnte nicht fliegen.
Das betrübte mich, und ich begann mich zu fragen, was mich zurückhalten
mochte. Es war, als hätte mir jemand die Arme am Körper festgebunden.
Ich zog meine Lehrerin zu Rate, und wir beschlossen, eine persönliche Heilsitzung
abzuhalten, um zu sehen, was wir dagegen tun konnten. Bei dieser Sitzung spürte
ich auch wirklich eine negative Energie, die mich am Boden hielt. Es bedurfte
einiger kraftvoller Arbeit, und ich musste im wahrsten Sinne des Wortes Udi [heilige
Asche] essen, um diese Macht wegzubekommen. Sowohl ich selbst als auch meine Lehrerin
spürten, wie sie ging. Wir waren beide zufrieden mit der Sitzung und vereinbarten,
dass ich eine Musikkassette mit einem alten Chant nach Hause mitnähme, um
auch meine Wohnung zu reinigen. Ich glaube, der Chant war auf Sanskrit. Ich kannte
die Worte nicht. An diesem Abend habe ich meinem kleinen Kristallmädchen,
als ich sie ins Bettchen gelegt hatte, diese Kassette vorgespielt. Normalerweise,
wenn ich sie ins Bett bringe, ist sie noch eine ganze Weile wach und schläft
nicht leicht ein. Ich war erstaunt, als sie plötzlich mitten im Herumspielen
mit ihrem Teddy innehielt und anfing, den Chant zu singen. Sie kannte den Text
ganz genau! Sie sang mit glasigem Blick, aber friedvollem Ausdruck. Ich saß
da, und mir fiel vor Ehrfurcht die Kinnlade herunter, als sie abrupt aufhörte,
mir direkt in die Augen sah und sagte: „Mami, du hast jetzt deine Flügel.
Du kannst fliegen.“ Ihre Augen blinzelten, und sie beugte sich mit einem
Lächeln nach vorne und flüsterte: „Ich kann das auch.“ Dann
fiel sie in einen tiefen und friedlichen Schlaf, während ich versuchte, meine
Kinnlade wieder vom Fußboden aufzusammeln.
Vorwort
Einführung
1. Evolutionäre Veränderungen
2. Medizinische Missverständnisse
3. Orbs sind auch Menschen!
4. Die Kristallkinder
5. Typische Merkmale von Kristallkindern
6. Sternenkinder
7. Typische Merkmale von Sternenkindern
8. Parallel-Aspekte: Kinder der Erde und der Sterne
9. Unsere Wundervollen Stillen
10. Die Übergangskinder
11. Engel auf Erden
12. Wie können wir helfen?
13. Lösungen an den Schulen
14. Wie geht es weiter?
Anhang
Weitere Informationen über die Kinder von heute
Über die Autorin
Register
Kapitel 4
DIE KRISTALLKINDER
Es ist nicht wichtig, was du außerhalb
von dir lernst. Was du von innen heraus
lernst, sagt dir die Wahrheit.
Katie, Kristallkind, 6 Jahre
WAS SIND KRISTALLKINDER?
Warum nennt man manche Kinder „Kristallkinder“? Jeder verfügt
über ein Energiefeld, in seinem Inneren und um sich herum, und während
wir unsere Lebenserfahrungen machen, weiten sich unsere Energiefelder aus oder
ziehen sich zusammen. Die Farben in unseren Feldern verändern sich je nach
unserem energetischen Aufbau, der wiederum auf harmonikalen Beziehungen beruht.
Farben sind Schwingungen, und Schwingungen klingen. Schwerkraftverhältnisse
und Energiemuster führen den Klang zusammen und erschaffen für jeden
von uns eine einzigartige Reihe harmonikaler Beziehungen. Es gibt keine zwei,
die sich genau gleichen. Diese harmonikalen Beziehungen sind es, die jeden von
uns in der gesamten Schöpfung einmalig machen. Dennoch gibt es in jedem beliebigen
Schwingungssatz, in jeder Person, unendliche Kombinationen von Frequenzen.
Bei den Kristallkindern sind die harmonikalen Beziehungen anders. Ihre Farben
decken das gesamte Spektrum ab. Wenn Sie ihre Energiefelder sehen könnten
(was ich kann), würden Sie Anordnungen von Energie erblicken, vorwiegend
in Edelsteintönen, wie großartige, strahlend farbige Regenbogen aus
Licht. Statt ihre Energiefelder auszudehnen und zusammenzuziehen, wie ihre Vorgänger
es machten, tasten die Kristallkinder mit ihren Energiefeldern ihre Umgebung ab,
so ähnlich wie Scheinwerfer, die den Nachthimmel erleuchten.
Stellen Sie sich vor, die Fähigkeit zu haben, mit der vollen Bandbreite an
Frequenzen den Äther abzusuchen!
In meinem Buch Pyramiden aus Licht habe ich ausgeführt, dass Energie Licht
ist und dass Licht ein Gedächtnis hat. Wir bestehen aus Energie, und deshalb
sind wir Licht. Licht breitet sich in Form von Energie aus. Bei den meisten von
uns bewegt sich die Energie, unser Licht, in einer geregelten Vorwärtsbewegung
– von der Frequenzebene aus, auf der die Energie ursprünglich ausströmt,
spiralförmig durch das gesamte Lichtspektrum –, bis die Energie letztlich
zu weißer oder vollkommener Energie wird. Weißes Licht enthält
das volle Spektrum und entspricht der Energie der Quelle – der Gottesenergie
– oder dem, was Vollkommenheit ist.
Das Farbspektrum gleicht in seinem Aufbau einer Pyramide und enthält Energie,
die sich spiralförmig bewegt. Die Frequenz an der Pyramidenbasis –
dem breitesten Teil der Spirale – schwingt rot. Das würde aufgrund
der langen und langsamen Umdrehungen wie ein sehr tiefer Ton klingen. Wenn wir
an der Basisschwingung Energie verbrauchen, bewegt sich diese Energie durch das
gesamte Farbspektrum die Spirale hinauf und nimmt unterwegs alle möglichen
Frequenzen an. Die Energie durchläuft Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau,
Purpur, Violett, Weiß und alles dazwischen. Es ist kein Zufall, dass die
Farben unseres Chakrasystems genau mit dem Weg der Energiefrequenzen übereinstimmen!
Die Energiefelder der Kristallkinder umfassen das gesamte Farbspektrum. Dieses
Muster kann permutieren, sich also ständig neu anordnen, und die Kinder,
bei denen sich das zeigt, werden oft als Kinder des Regenbogens oder Regenbogenkinder
bezeichnet. Es gibt einige feine Unterschiede zwischen den Energiefeldern der
Kristallkinder und der Regebogenkinder, aber im Wesentlichen sind sie ein und
dasselbe. Die Unterschiede bestehen darin, dass die Energien der Kristallkinder
in ihren Farben und Bewegungen äußerst lebendig sind, während
die Regenbogenenergien nicht ganz so intensiv sind, eher Pastelltöne, und
subtiler in ihren Bewegungen. Regenbogenkinder sind etwas weiter entwickelt, haben
höhere, feinere Schwingungsmuster. Sie sind jedoch so eng miteinander verwandt,
dass ich sie als Teil des gleichen evolutionären Trends betrachte. Um das
Lesen zu erleichtern, werde ich für alle Kinder dieser Kategorie die Bezeichnung
„Kristallkinder“ verwenden.
WAS MACHT KRISTALLKINDER SO BESONDERS?
Ich weiß noch, als es keine Zeit gab.
Das gefiel mir, weil ich nie schlafen gehen musste!
Alec, 6 Jahre
Kristallkinder sind noch ziemlich neu auf der Erde. Sie treffen erst seit 1997
oder 1998 bei uns ein. Damit sind sie zu dem Zeitpunkt, an dem ich das hier schreibe,
ungefähr acht Jahre alt oder jünger. Kristallkinder erscheinen ihren
Eltern telepathisch in Träumen oder als einfaches „Wissen“, oft
auch schon vor der Geburt. Meistens erreicht dieses Gewahrsein die vorgesehene
Mutter des künftigen Kindes. Diese Kinder teilen ihren Eltern oder zumindest
einem Elternteil nicht selten schon vor der Schwangerschaft ihren Namen mit. Manchmal
überbringen sie ihren werdenden Eltern auch noch andere spezielle Botschaften.
Bei der Geburt von Kristallkindern kommt es zu einer Energieverschiebung. Ich
kenne eine Hebamme, die Licht im Raum erscheinen sieht, wenn diese Babies geboren
werden. Manchmal ist die Verschiebung so stark, dass sie bei denen, die im Moment
der Geburt anwesend sind, vorübergehend Gleichgewichtsstörungen auslösen.
Gleich nach ihrer Geburt sind Kristallbabies gewöhnlich sehr ruhig und wachsam.
Sie schauen sich bedächtig und sehr bewusst im Zimmer um. In ihren Augen
scheint die Weisheit aller Zeiten zu liegen. Diese Babys kommen dem Beobachter
gleichzeitig kraftvoll und friedlich vor. Sie sind außerordentlich „präsent“
und vermitteln dem Betrachter oft den sicheren Eindruck, dass sie etwas ganz Besonderes
in diese Welt gebracht haben. Und das haben sie!
Kristallkinder haben üblicherweise (aber nicht immer) sehr, sehr blaue Augen.
Oft sind sie, wie ich es nenne, eisblau. Das sind die Kinder, die uns in der Schlange
im Einkaufsladen oder in den Gängen von Wal-Mart mit einem Blick reinen Erkennens
anschauen. Sie sind es, die zu strahlen beginnen, wenn sie uns erspähen,
und die uns mit einem Blick gefangennehmen, der wie eine tiefe Erinnerung in unserem
Innersten widerhallt. Nimmt uns der Blick eines Kristallkindes gefangen, vermitteln
ihre Augen uns ein grundlegendes Wissen über Zeit und Ort hinaus, und es
fällt uns gewöhnlich schwer, den Blick wieder abzuwenden. Manche der
Kristallkinder werden bei nahezu vollem Gewahrsein geboren. Mit anderen Worten,
sie stehen vollkommen in Verbindung mit den ätherischen Welten hinter dieser
Dimension und beherrschen erstaunlich gut ihre intuitiven Sinne, auch den sechsten
und sogar den siebten. Sie lernen sehr schnell, dass nur wenige andere sie verstehen
können.
Als Babys tauschen ihre Familien und Schutzbefohlenen sich mit ihnen (wie mit
den meisten Kindern) oft in Babysprache und durch albernes Spielzeug aus. Diese
zerbrechlichen Wesen ziehen sich schnell in ihre innere Welt zurück, wo sie
eine Kommunikation und einen Austausch jenseits der dritten Dimension aufrechterhalten.
HINREISSENDE BEGEGNUNGEN, STILLE KOMMUNIKATION
Kristallbabys reichen oft zu uns hinaus, als würden sie uns kennen. Ich war
einmal in einem Wal-Mart in Sedona, Arizona, und im selben Gang, in dem ich mich
befand, saß ein kleines Mädchen in einem Einkaufswagen. Es war ganz
hinreißend mit seinem strohblonden Wuschelhaar und den unglaublich blauen
Augen. Es war vielleicht zehn oder elf Monate alt. Seine Mutter schaute gerade
nach Schuhen und war mit den Gedanken woanders.
Als das kleine Mädchen mich erspähte, hörte ich ein telepathisches:
„Hallo!“ Ich lächelte und antwortete ihr. Wir begannen ein telepathisches
Gespräch, und dabei streckte sie ihre kleine Hand aus, ergriff meine –
und ließ sie nicht mehr los. Also standen wir einfach nur so da. Telepathisch
sagte ich ihr, dass ich mich ebenfalls an sie erinnere. Sie strahlte und erklärte
mir dann, dass sie sich sehr langweile und ihr Körper nicht gut passe. Sie
fühle sich richtig „eingeklemmt“, weil dort, wo sie herkomme,
alles viel „lockerer“ sei. Stellen Sie sich vor – sie beschrieb,
wo sie gewesen war, bevor sie auf die Erde kam! Wir setzten unser wortloses Gespräch
fort, bis ihre Mom schließlich gefunden hatte, wonach sie suchte. Als Mom
dann einen anderen Teil des Ladens aufsuchen wollte und mich bemerkte, schien
sie der scheinbar schweigende Austausch zwischen ihrem Mädchen und mir nicht
zu stören; es sah ja auch so aus, als schauten wir einander nur an und lächelten
eben viel. Das Baby wollte meine Hand immer noch nicht loslassen. Ich beschwatzte
es ein wenig und machte mich von ihren kleinen Fingern los. Während wir uns
trennten, beobachtete es mich, während sie den Gang hinunter fuhr. Als meine
kleine Freundin dann mit ihrer Mom um die Ecke bog, lehnte sich das Baby zur Seite
und grinste mich um die Ecke herum an. Seine Botschaft an mich lautete: „Wir
sehen uns dann später!“ Diese Art von Austausch kommt bei Kristallkindern
häufig vor. Sie sind telepathisch begabt und kommunizieren sehr gut, wenn
wir ihnen zuhören.
Neulich war ich auf einer Party im Haus einer Freundin. Ich kam erst spät,
und alle anderen saßen schon in den verschiedenen Räumen und aßen.
Als ich mich nach einem Platz umschaute, fiel mir einer im Wintergarten auf, und
ich ging schnurstracks darauf zu. Als ich mich gesetzt hatte, fiel mir auf, dass
ich neben einem kleinen Mädchen gelandet war, das auf dem Schoß seiner
altersschwachen Großmutter saß. Zunächst wandte es mir den Rücken
zu, während es mit seinem Großvater spielte, der im Sessel daneben
saß. Die Kleine war zierlich und perfekt gebaut, mit lockigen dunkelbraunen
Haaren. Sie hatte die verschmitzte Energie einer kleinen Elfe. Ihre Züge
hatten nicht den üblichen Babyspeck an sich, und so wirkte sie wie eine kleine
Erwachsene. Während ich sie beobachtete, konnte ich das Energiefeld dieses
kleinen Schatzes spüren. Ihre Kraft war enorm und reichte weit in meinem
persönlichen Raum hinein. Ich stimmte mich lautlos auf dieses Baby ein, und
plötzlich, als hätte ihr jemand auf die Schulter getippt, drehte sie
sich um, schaute mich geradewegs mit ihren sehr blauen Augen an und sagte telepathisch:
„Hallo!“
„Ebenfalls hallo“, entgegnete ich.
Unser Austausch dauerte ungefähr zehn Minuten. Wir führten ein wundervolles
Gespräch darüber, dass wir uns aneinander erinnerten und wie sehr sie
die Aufmerksamkeit genoss, die ihr alle schenkten. Aber sie wünschte sich
auch, die Leute würden mit ihr über wichtigere Dinge sprechen und mit
der Babysprache aufhören. Wir lachten beide laut, und viele im Raum hatten
den Eindruck, wir hielten einen Wettbewerb im gegenseitigen Anstarren ab. Unser
Austausch führte jedenfalls dazu, dass die sehr konservative Großmutter
sich recht unwohl zu fühlen begann. Irgendwann sagte sie, dass ihre Enkelin
erst sechs Monate alt sei und nicht wüsste, dass es unhöflich sei, jemanden
anzustarren. Aus der Träumerei mit meiner neuen Freundin gerissen, war ich
ziemlich verblüfft. Ein Baby, unhöflich? Können Sie sich das vorstellen?
Wenn sie wüsste! Ich lachte leise in mich hinein, als mir klar wurde, dass
Grandma von der Kleinen noch eine Menge lernen würde.
Kein Wunder, dass dieses begabte Mädchen sich gerade diese Familie ausgesucht
hatte!
Als meine Enkelin ungefähr eineinhalb Jahre alt war, verbrachte sie einige
Tage bei mir zu Hause. Natürlich fand ich es herrlich, so viel wertvolle
Zeit mit ihr alleine zu haben. Irgendwann setzten wir uns auf den Fußboden
und spielten mit ein paar ziemlich großen Legosteinen. Wir saßen schweigend
da und kommunizierten nur telepathisch. Als meine Enkelin mich ansah, hörte
ich: „Ich will den Blauen da drüben“ (oder welche Farbe auch
immer sie wollte), und ich gab ihr den speziellen Baustein. Dann war ich dran
und sagte ihr mental, dass ich den Baustein in der Farbe da drüben wolle.
Sie reichte mir schweigend den richtigen Stein. Ich war so aufgeregt, dass ich
mich kaum zügeln konnte. Das ging ungefähr eine halbe Stunde lang so.
Je mehr Zeit verstrich, desto aufgeregter wurde ich, während wir unsere stille
aber perfekte Kommunikation aufrechterhielten, und ich begann, an all die Möglichkeiten
zu denken, die meine Enkelin in sich trug. Dabei schweiften meine Gedanken ab.
Ich streckte die Hand aus und wählte aufs Geratewohl einen Stein aus, den
ich ihr gab. Zum ersten Mal, seit wir uns gesetzt hatten, sagte sie etwas: „Oma,
das ist nicht der, den ich wollte!“ Der Klang ihrer Stimme erschreckte mich
nach so langer Stille – sie hatte mich doch wirklich zurechtgewiesen! Ich
musste lachen und gab ihr den richtigen Baustein.
FLUCH UND SEGEN
Kristallkinder sind überaus intuitiv und sich ihrer Gefühle sehr bewusst.
Sie sind energetisch außergewöhnlich empfindsam. Sie spüren alles,
was jemand um sie herum durchmacht – die Energie der Gefühle, die Absichten
und Motive der Menschen, alles. Meistens wissen sie schon vor uns, was wir fühlen!
Sie neigen auch zur Empathie, was bedeutet, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes
den Schmerz anderer Menschen empfinden, emotional und körperlich. Aus diesem
Grund sind sie auch Friedensstifter. Tut anderen etwas weh, tut es ihnen weh,
und so geben sie ihr Bestes, ihre Beziehungen und ihre Umwelt ausgeglichen zu
halten. Konflikte sind für diese Kinder enorm zerstörerisch, und sie
werden alles in ihrer Macht Stehende tun, um Umstände, die einen Konflikt
fördern, zu vermeiden.
Aufgrund ihrer Empfindlichkeit haben Kristallkinder auch die Neigung zu jähen
Erkrankungen, die oft mit hohem Fieber einhergehen und so seltsam sind, dass sie
medizinisch keinen Sinn zu ergeben scheinen. Das kommt daher, dass sie nicht nur
gewahr sind, sie durchleben alles bis in ihr tiefstes Inneres. Fast jedes ihrer
Gefühle ist tiefgehend. Da viele Kinder nicht als das erkannt werden, was
sie sind, werden sie entweder ignoriert oder von oben herab behandelt, und so
schließen sie ihre Gefühle tief in sich ein. Ihr Schmerz manifestiert
sich dann auf körperliche Weise, wie etwa durch unerklärliche Krankheiten,
weil sie mehr in sich verschlossen halten, als sie dort aufbewahren können.
Um etwas Positiveres anzumerken, ich habe bei vielen dieser Kinder gesehen, dass
sie das Heilen in einem Maß beherrschen, unverzüglich und subtil und
doch mit einer innewohnenden Kraft, die beeindruckend ist. Und sie machen das
ganz natürlich – wortlos, durch eine sanfte Berührung, oder manchmal
nur mit einem Blick. Einige von ihnen können durch bloßes Hinschauen
spontan und sofort heilen. Ein großartiges Beispiel findet sich im Auszug
einer E-Mail, die ich von der Großmutter eines Kristalljungen erhielt:
ERINNERUNGEN AN BEGABUNGEN UND ANDERE LEBEN
Auch andere Kinder legen erstaunliche Fähigkeiten in der Handhabung von Energie
an den Tag. Meine Enkelin zeigte die Erinnerung an dieses Wissen auf bemerkenswerte
Weise.
Bei irgendeiner Gelegenheit fing einmal Musik an zu spielen, als hätte jemand
einen Schalter umgelegt. Unwillkürlich schloss sie die Augen, und ihre Hände
strebten in einer langsamen, fließenden Bewegung sehr bewusst aufeinander
zu, als setzte sie zu einem Gebet an. Als ihre Hände einander näherten,
begann ihr Körper sich zur Musik zu bewegen. Sie tanzte so bewusst, so anmutig,
dass es fast nicht von dieser Welt zu sein schien. Ihre Koordination war weit
jenseits dessen, was wir bei einem kleinen Kind als „normale Entwicklung“
betrachten würden. Es war magisch anzuschauen. Dabei verlagerte sie das Gewicht
und floss mit der Energie in ihrem Körper und in der Umgebung, wobei sich
ihr kleiner Körper geschmeidig wand, als wäre er ein Teil des Windes
und der Strömungen der Schöpfung. Es war das Schönste, was ich
jemals gesehen hatte! Sie schien die innere Meisterschaft von etwas zu besitzen,
das mich stark an Tai-Chi erinnerte.
Als sie sich bewegte, war das, als schaute man Gestalt gewordener Anmut zu. Alle
in der Umgebung wurden davon in ihren Bann gezogen. Fremde und Freunde gleichermaßen
hörten mit dem auf, was sie gerade taten, um ihr zuzusehen, und die Gespräche
verstummten. Die kleine Meisterin schien zur Energie zu werden, während ihre
Hände und ihr Körper sich elegant und bewusst bewegten und eine Darstellung
von Einssein boten, wie sie selten auf Erden zu sehen ist. Es war natürliche,
ungehinderte Wahrheit in Bewegung. Während sie mit ihren Händen und
ihrem Körper Energie sammelte, wies sie sie sanft an, sich zu bewegen und
zu verändern, und alle um sie herum konnten die Veränderungen spüren.
Ein anderes Mal fand draußen ein Fest statt. Eine Band spielte, und Hunderte
von Menschen liefen im Park umher. Es begann sehr stark zu regnen, und ein Gedränge
setzte ein, weil alle sich unterstellen wollten. Alle außer der kleinen
Meisterin, die einmal mehr ihre Hände zusammenführte, die Augen schloss
und aus meinem Blickwinkel zu einem bewussten Teil der Musik, des Regens, der
Erde und des Himmels wurde. Sie tanzte dort auf dem Hügel, vom strömenden
Regen durchnässt, vergaß alles und jeden! Bei ihrem Anblick schien
es, als hätte sie sich an einen anderen Ort und in eine andere Zeit versetzt.
Es war so ein wundervoller Moment, dass ich einfach nur dastand und weinte. Und
wo war eigentlich die Kamera, wenn man sie einmal brauchte?
Kristallkinder kommen vom Herzen. Sie haben großes Mitgefühl und einen
tiefen Gerechtigkeitssinn. Sie scheinen immer das gemeinsame Wohl aller im Sinn
zu haben. Die andere Seite der Medaille ist, dass sie sich sehr verraten fühlen,
wenn sie entwürdigt werden. Sie können nicht verstehen, warum jemand
sie mit etwas anderem als vollkommenem Respekt und Verständnis behandeln
sollte, und nehmen jeden wahrgenommenen Affront sehr persönlich. Kristallkinder
scheinen sich für die Gefühle anderer persönlich verantwortlich
zu fühlen und nehmen diese Gefühle tief in sich auf. Sie zeigen auch
ein sehr großes soziales Bewusstsein und sind über ihr Alter hinaus
mitfühlend.
Kürzlich sprach ich mit einer Mom, die Geschichten über ihre wundervollen
Kinder mit mir teilen wollte. Margi hatte die Begabungen ihrer Kinder schon früh
erkannt und führte Tagebuch. Sie fragte mich, wonach ich genau recherchiere,
und ich sagte ihr, dass ich mich am ehesten für Beschreibungen der außergewöhnlichen
Begabungen dieser Kinder interessiere, für Geschichten darüber, wie
sie die Welt sehen, und Schilderungen der tiefgehenden Dinge, die sie gesagt oder
getan haben und die über das hinausgehen, was man gewöhnlich mit Kindern
erlebt. Margi erzählte mir eine wundervolle Geschichte über ihren Sohn
Peter. Eines Tages rief die Schule bei ihr zu Hause an, sie wollten Lebensmittel
an Bedürftige verteilen. Sie sagte so etwas wie: „Klar, das ist schön.
Ich mache mit.“ Doch der Direktor sagte: „Moment, Sie verstehen nicht,
was ich meine. Es war Peter, der das Projekt gestartet hat!“ Margi war platt.
Peter war damals etwa elf Jahre alt. Als Margi Peter fragte, wie er darauf gekommen
sei, legte er ihr seine Philosophie dar, dass die meisten in seiner Familie und
seiner Klassenkameraden alles hätten, was sie bräuchten, andere aber
nicht, und dass, wenn jeder teilte, was er habe, alle davon profitieren würden!
Meine sechsjährige Enkelin rief mich eines Nachmittags zu Hause an, um mir
zu erzählen, dass sie ihrem Lehrer einen Zettel geschrieben habe. Ich sagte,
das sei nett, und nahm an, dass sie wohl wie immer sehr fürsorglich gewesen
war. Sie fuhr fort, dass der Grund für den Zettel für ihren Lehrer der
gewesen sei, dass sie bemerkt habe, wie gestresst der Lehrer gewesen war, weil
er einen schweren Tag in der Klasse gehabt hatte. Offensichtlich hatten sich einige
Kinder schlecht benommen, dem Lehrer nicht zugehört und ständig gestört.
Dem Lehrer war wohl der Geduldsfaden gerissen. Meine Enkelin sagte, sie habe ihren
Zettel lachend dem Lehrer gegeben, und dann habe der Lehrer auch lachen müssen
und sei nicht mehr gestresst gewesen. Der Zettel hatte große Dienste geleistet:
Er brachte Unbeschwertheit und Humor in die Situation und veränderte die
Energie von Anspannung zu Leichtigkeit. Diese Art von Verhalten ist typisch für
Kristallkinder.
Kristallkinder sind sich der Gesellschaft bewusst und ihrer gewahr. Sie sind unzweifelhaft
Friedensstifter. Sie haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, wie er
gewöhnlich mit der Weisheit von Erfahrung und Reife einhergeht, und sie setzen
ihn oft in Handlung um, ohne die Anleitung oder Ermutigung anderer und zum Erstaunen
vieler!
Auch wenn es nicht so verbreitet ist, weisen Kristallkinder gelegentlich noch
andere Begabungen wie Psychokinese (die Bewegung von Gegenständen kraft des
Geistes) und Teleportation auf (das Verschwinden am einen Ort und das Wiederauftauchen
an einem anderen). Ich erhielt einmal eine E-Mail von einer Großmutter,
deren Tochter, eine junge Mom, ein Neugeborenes zu Hause hatte. Was sie mir erzählte,
war mehr als erstaunlich.
Die frisch gebackenen Eltern hatten das Baby abends in seine Wiege gelegt und
waren selbst ins Bett gegangen. Irgendwann in der Nacht wachten sie auf und fanden
das Kleine zwischen sie gekuschelt vor! Keiner der Elterteile war während
der Nacht aufgestanden! Das Kind hatte sich selbst in das Bett von Mom und Dad
teleportiert!
Wie viele von uns hatten, als wir klein waren, unsichtbare Freunde? Oder haben
unsere Kinder dabei beobachtet, wie sie sich mit ihnen austauschten? Sind das
wirklich nur Fantastereien, oder geht hier etwas anderes vor sich? Die meisten
Kinder, die wir in diesem Buch betrachten, sind in der Lage, „hinter die
Schleier“ zu schauen. Ihr Gewahrsein beschränkt sich nicht auf diese
Dimension oder örtliche Realität (mit „örtlich“ meine
ich das Hier und Jetzt in der dritten Dimension). Hin und wieder begegne ich solchen
Kindern und höre von Erziehern, Eltern, Lehrern und anderen Geschichten über
den wundervollen Austausch, den Kristallkinder mit ihren „unsichtbaren Freunden“
haben. In Wahrheit sind diese Freunde nur deshalb unsichtbar, weil der durchschnittliche
Geist sich nicht weit genug geöffnet hat, um auf eine Art und Weise zu sehen,
wie diese Kinder es können.
Ich kenne ein kleines Mädchen, das im Alter von etwas über vier Jahren
mit Engeln zu sprechen begann. Oft deutete sie im Raum umher (normalerweise an
die Decke) und sagte: „Da ist gerade ein Engel, ein Mädchen. Und da
drüben ist noch einer, ein Junge. Sie sind hier und passen auf uns auf.“
Gewöhnlich waren immer mehrere Engel gleichzeitig anwesend. Das ging eine
ganze Weile so, bis ihre Mutter, verängstigt angesichts der Fähigkeiten
ihres Kindes, sie entmutigte, indem sie ihr sagte, dass die Engel nicht real seien.
Die Kleine entgegnete: „Sind sie wohl! Ich hab diese Engel echt gesehen!
Und sie mich auch!“
Andere Kinder kann man dabei beobachten oder hören, wie sie mit Wesen aus
fremden Welten sprechen. Einige verwenden Sprachen, die nicht irdischen Ursprungs
sind. Ich war schon mehrmals Zeuge, wie zwei oder mehr dieser begabten kleinen
Wesen sich miteinander in Sprachen einer fremden Welt unterhielten! Es war, als
hätten sie sich gegenseitig aus einer anderen Zeit und von einem anderen
Ort wiedererkannt und auf ihre frühere Sprache besonnen. Eine Mom schickte
mir diese wundervolle Geschichte als E-Mail:
Ich möchte Ihnen eine andere großartige Geschichte von einer Mom aus
Neuseeland nicht vorenthalten. (Als ich in Neuseeland eine Vortragsreise machte,
hatte ich das Vergnügen, bei ihr zu wohnen, und es war einfach fantastisch,
ihre Tochter kennen zu lernen.)
Aufgrund ihrer Fähigkeiten denken die Kristallkinder auch nicht so wie andere
Menschen. Vielmehr denken sie so, wie sich ihre Energie bewegt – holografisch
und modular, wie lebende Schwämme im Austausch mit anderen und ihrer Umgebung.
Informationen gehen hinein und werden der Abteilung im Verstand zugeführt,
die für den hereinkommenden Inhalt die größte Relevanz hat. Kommen
Informationsteile in ihr Gewahrsein, die keinen Sinn zu ergeben scheinen, speichern
diese Kinder solche Teile automatisch für eine künftige Bezugnahme ab.
Finden sie ein weiteres Teil des Puzzles, speichern sie auch dieses ab, und so
geht es weiter, bis ein vollständiges Bild entsteht.
Durch diese andere Art und Weise, Daten zu verarbeiten, wird eine große
Anzahl von Kindern restlos missverstanden. Viele dieser Kinder bekommen Medikamente
wie Ritalin, die sie beruhigen und ihre Aufmerksamkeit fokussieren sollen. Medikamente
sind aber keine Lösung. Tatsache ist, dass wir diese Kinder nicht so großziehen,
dass ihre Ebenen von Gewahrsein berücksichtigt werden. Vielmehr haben wir
bisher versucht, sie in kleine Schubladen gesellschaftlicher Erwartungen zu stecken,
die auf Normen beruhen, die auf sie nicht zutreffen und auch nicht zutreffen können.
Es ist Zeit für einen Wandel. Wir müssen neue und andere Paradigmen
zu Grunde legen, um die Begabungen dieser Kinder zu fördern.